Wirtschafts-News aus Aschersleben

Aus Bilfinger MCE Aschersleben wird wieder MCE Aschersleben

Das Traditionsunternehmen, früher allgemein bekannt als „Rohrleitungs- und Behälterbau Aschersleben“ und als erste Adresse im Apparatebau für konventionelle Großkraftwerke, wurde im Rahmen eines MBO (Management Buy Out) durch den langjährigen Geschäftsführer Matthias Schröder übernommen.

Im Zuge der Energiewende sind die Vertriebsaktivitäten in den letzten Jahren vorrangig auf die Felder Prozessindustrien und Bau ausgerichtet und stark diversifiziert worden. Es gibt nunmehr die zwei Produktsegmente: Behälter & Apparatebau sowie Konstruktionsstahlrohre, die in den drei Industriebereichen Energie, Prozessindustrien sowie Infrastruktur vermarktet werden. MCE Aschersleben folgt damit insbesondere seinen Kunden im Großanlagenbau und partizipiert an weltweiten Konjunkturentwicklungen.

Der Hafenbau hat als weiterer neuer Sektor in den letzten Jahren einen Anteil von über 30 Prozent gewonnen. Hinzu kommen die Bereiche Stahl + Eisen, Nichteisenmetallurgie sowie Oel Gas Chemie und Umwelttechnik. Damit hat das internationale Geschäft mittlerweile einen Anteil von über 80 Prozent. Nahezu die Hälfte der Produktion aus Aschersleben geht inzwischen an den Persischen Golf und nach Nordafrika. Dreiviertel der Leistung resultierten aus Neukundengeschäft. Diese Veränderungen stellen auch erhöhte Anforderungen an die Mitarbeiterentwicklung. Neben Trainings zu Claims- und Changemanagement, Anlagentechnik, Auslegung und Tools wurden auch Fremdsprachenkompetenzen verstärkt entwickelt.

Geplant ist die weitere Entwicklung des Unternehmens. Nächstes Ziel ist die intensivere Vermarktung eigener Produktkompetenz wie z.B. von Kühlwassersystemen, Schalldämpfern für verschiedene Anwendungen in der Energieerzeugung und den Prozessindustrien sowie pneumatischen Injektionsanlagen für die Elektrostahlerzeugung. Durch die Diversifizierung in Industrien, Produkten und weltweite Marktregionen ist MCE Aschersleben stabil aufgestellt, um auch in Zukunft ein profitables Wachstum nachhaltig sicherzustellen. (Aschersleben, 20. März 2017)

 

 

Zuschüsse für die Schaffung und Erweiterung von Forschungseinrichtungen

Ab sofort können Forschungseinrichtungen von einem Zuschuss für ihre Forschungsinfrastruktur profitieren. Mit dem neuen Programm Sachsen-Anhalt FORSCHUNG AUSSTATTEN werden Investitionen zur Schaffung und Erweiterung von Kapazitäten in wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen gefördert. Unter anderem können Geräte, Instrumente oder Laborausstattungen angeschafft werden. Damit eng verbundene bauliche Maßnahmen und Netzwerke der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Software für Forschungs- und Entwicklungszwecke, Lizenzen oder der Aufbau wissenschaftlicher Datenbanken werden auch bezuschusst. Der Nutzen: Gerade kleine und mittlere Unternehmen müssen schneller und kreativer denken. Effektive Problemlösungen dauerhaft zum Unternehmenserfolg zu machen, kostet jedoch Zeit, Personal und letztlich Budget. Hier ist der Mittelstand auch auf externe Unterstützung angewiesen, die durch dieses Programm gestärkt wird. Es ergänzt die bisherigen Fördermöglichkeiten im Bereich Forschung und Entwicklung. Weitere Informationen unter: www.ib-sachsen-anhalt.de/firmenkunden/forschen-entwickeln/sachsen-anhalt-forschung-ausstatten.html oder über die kostenfreie Hotline 0800 56 007 57. (Aschersleben, 21. Februar 2017, Foto: Screenshot)

 

 

Außenwirtschaftstag des Landes Sachsen-Anhalt am 30.3.2017 in Dessau

Viele Unternehmer und Unternehmerinnen fragen sich: Wie kann ich in diesen bewegten Zeiten auf Auslandsmärkten erfolgreich sein? Wie kann ich mich auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten? Impulse und Lösungsansätze zu diesen und anderen Fragen bietet der Außenwirtschaftstag des Landes Sachsen-Anhalt am Donnerstag, den 30. März 2017, in Dessau. Fachleute geben Einblicke in wirtschaftspolitische Zusammenhänge und wagen einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft. Sicherheitsexperten sensibilisieren für mögliche Risiken und halten Hinweise für Prävention und Risikomanagement bereit. Experten geben Anregungen für die Erschließung neuer Märkte. Sowohl für Newcomer als auch für erfahrene Außenwirtschaftsfachleute und Geschäftsführer bietet dieser Tag praxisbezogene Informationen, interessante Vorträge und spannende Diskussionen. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Teilnehmer jedoch begrenzt. Weitere Infos unter: www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/aussenwirtschaftstag-2017 (Aschersleben, 9. Februar 2017, Foto: Screenshot)

 

 

Megawood: Zwei Messe-Neuheiten auf der BAU in München vorgestellt

Mit zwei Messeneuheiten präsentiert sich die in Aschersleben ansässige und für die innovative Entwicklung des megawood® Holz-Polymer-Werkstoffes bekannte Firma NOVO-TECH Trading GmbH & Co. KG aktuell auf der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme BAU in München - in Halle A5 an Stand 540. Zum einen wird erstmals das Limes Zaunsystem aus der megawood-Markenfamilie präsentiert, das in seiner Rahmenausführung frei kombinierbar ist und mit Hilfe innovativer Riegelbinder eine variable und individuelle Lösung für jedes Gelände und Grundstück anbietet. Dank neu entwickeltem Zaunkonfigurator sind die Zäune detailgetreu und schnell planbar. Zum anderen steht der megawood Terrassenplaner nach seiner Einführung auf der BAU 2015 erneut im Mittelpunkt. Ab der BAU 2017 wird es möglich sein, neben den bisher angebotenen Rechteck-, L-, U- und O-förmigen Terrassen auch ganz individuelle freie Formen zu planen. Besuchen Sie die megawood-Mitarbeiter auf der BAU und lernen Sie eine neue Dimension des megawood® Terrassenplaners kennen. Dort können Sie auch die Litum Steinholzplatte aus Powolit kennenlernen. Sie vereint die besten Eigenschaften aus drei Welten: Holz, Polymer und Stein. Die massive Erscheinung im praktischen Plattenformat vereint die Optik und Pflegeleichtigkeit einer Steinplatte mit den positiven Eigenschaften von Holz. Die Messe endet am 21. Januar 2017. (Aschersleben, 17. Januar 2017, Foto: Novo-Tech)

 

 

3D-Druck-Dienstleister aus Russland gründet Unternehmen in Aschersleben

Mit Sergei Novichkov (rechts vom Drucker stehend) hat nach langer Zeit der Vorbereitung ein russischer Unternehmer eine Niederlassung in Aschersleben eröffnet. In der Heinrichstraße befinden sich nun die Geschäftsräume der GMM General Metal Manufactory GmbH - eine auf Konstruktion, Engineering und Projektierung sowie Rapid-Prototyping, Rapid-Tooling und Rapid-Manufacturing mit Hilfe des 3D-Druckverfahrens spezialisierte Firma. Das Geschäftsmodell sieht die Entwicklung und Herstellung von Prototypen und Gussformen mittels FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling; deutsch: Schmelzverfahren) sowie von neuen 3D-Druckern vor. Dazu sollen mittelfristig sechs Mitarbeiter (Ingenieure, Projektentwickler und Vertriebsmanager) eingestellt werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden umfasst das Dienstleistungsangebot zahlreiche Bereiche: Von der Beratung über die Erfassung des Modells mittels Scan, Konstruktion und Datenaufbereitung bis hin zum fertigen Druckerzeugnis und dessen Vertrieb. Zielkunden des Unternehmens sind fertigende Unternehmen, insbesondere in der Gussproduktion, in Deutschland und im europäischen Ausland aus den Branchen Werkzeug- und Formenbau, Automobilindustrie, Bau, Maschinen- und Anlagenbau sowie Medizin-/Dentaltechnik und Prothetik.  (Aschersleben, 5. Dezember 2016)

 

 

Wirtschaftsförderung der Stadt Aschersleben: Existenzgründungsberatung nutzen

Die Mitarbeiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Stadt Aschersleben unterstützen, organisieren und begleiten Bürger, Unternehmer und Investoren bei verschiedensten Fragen - von Fördermittelanträgen über arbeitsplatzbezogene Aus-, Fort- und Weiterbildungen bis hin zu Genehmigungsverfahren. Auch die Existenzgründungsberatung gehört zu diesem Aufgabenfeld. Ein Beispiel für eine erfolgreiche Existenzgründung ist die seit dem 1. Juli 2016 eröffnete „Praxis für Podologie“ von Melinda Müller in der Straße Hinter dem Turm 11. Ende vergangenen Jahres suchte Melinda Müller Rat bei der Wirtschaftsförderung der Stadt, um das Für und Wider einer Existenzgründung zu besprechen und gegebenenfalls erste Schritte zu planen. Die geplante Geschäftsaufgabe ihres Arbeitgebers ließ Gedanken an eine Selbständigkeit reifen. Dank einer umfassenden Beratung, anschließenden Begleitung und mit viel Eigeninitiative konnte Melinda Müller ihre Praxisräume (Telefon 03473/22 56 380) nun eröffnen. (Aschersleben, 2. August 2016)