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Luisenschule erhält modernes Hortgebäude

Die Hortkinder der Luisenschule haben allen Grund sich zu freuen. Am 1. März dürfen sie in ein großes, frisch saniertes Hortgebäude umziehen. Die Stadt Aschersleben hat die Hohe Straße 14, ein gelber Klinkerbau aus der Gründerzeit, denkmalgerecht und gleichzeitig kindgerecht saniert. Heute wurden die Räume dem Träger des Hortes, dem Europäischen Bildungswerk für Beruf und Gesellschaft gGmbH, offiziell übergeben. „Die Grundschüler erhalten hervorragende Bedingungen. Die Räume sind groß und hell und entsprechen den heutigen Anforderungen an eine moderne Betreuungseinrichtung“, sagte Oberbürgermeister Andreas Michelmann bei der Schlüsselübergabe.

Anlass zu der Baumaßnahme hatten die sehr unbefriedigenden baulichen Rahmenbedingungen in den jetzigen Räumlichkeiten des Hortes gegeben. Hinzu kam der der akute Platzmangel nach der Schließung des Hortes in der Froser Straße. 

In dem Vorder- und Hinterhaus sind elf Betreuungs- und Aufenthaltsräume sowie eine Schülerküche und ein Kreativraum entstanden, die Platz für 120 Kinder bieten. Viel Wert wurde auf das Farbkonzept gelegt. So wurde im denkmalgeschützten Hauptgebäude der Flur entsprechend der Erbauungszeit gestaltet. Die vorhandenen Türen wurden aufgearbeitet, die gründerzeitlichen Fliesen geborgen und wieder eingebaut. Die Wandflächen wurden entsprechend der alten Maltechnik mit Schablonen gestaltet. Das neue errichtete Stahlbetontreppenhaus mit seiner kräftigen Farbgebung bildet den Kontrast zum Erbauungsstil und vermittelt eine kinderfreundliche Atmosphäre.

Zu den großzügigen Räumlichkeiten kommt ein 1.200 qm großes Außengelände zum Spielen und Toben hinzu. Die Bruchsteinmauer entlang des Grauen Hofes konnte gesichert und saniert werden. In Kürze erfolgt noch ein Durchbruch, so dass die Kinder nach Fertigstellung der Außenanlagen im Frühjahr schnell und gefahrlos von der Schule in den Hort gelangen.

Mit der Sanierung des Klinkerbaus, der sich zuvor in einem maroden Zustand befunden hattet, leistet die Stadt Aschersleben zudem erneut einen  erheblichen Beitrag zur Aufwertung der Innenstadt. Die sanierte Fassade verändert den Gesamteindruck der Hohen Straße positiv.

Am Bau waren 27 überwiegend ortsansässige Firmen beteiligt. Die Gesamtkosten betragen ca. 940.000 Euro, davon sind 430.000 Euro Städtebaufördermittel.

 



25.02.2010