Am Internationalen Sommeratelier 2018 nehmen teil:

Yoshiyuki Koinuma

Yoshiyuki Koinuma

Yoshiyuki Koinuma wurde 1982 in Saitama, Japan geboren und lebt derzeit in den Niederlanden. Yoshiyuki Koinuma hat im Jahr 2005 die Musashino Art University abgeschlossen und seitdem zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien in Tokyo, Korea, aber auch in Europa realisiert. Außerdem studierte er zwei Jahre an der Reichsakademie für Bildende Künste in Amsterdam. Seine Werke umfassen die Techniken Malerei, Zeichnung, Collage und Keramik. Sein künstlerisches Schaffen wird durch Symbole von Buddhismus und Shintoismus beeinflusst, von exotischen Tieren, Figuren aus Geschichten und Computerspielen. Während seines Aufenthalts in Leipzig 2017 entschied er sich radikal für die Arbeit am Papier. Dieses Medium gibt ihm Freiheit im Ausdruck. Beim Malen fühlt er sich wie ein Fischer, das Papier ist ein großer Fluss oder voller Tiere.

Ati Maier

Ati Maier

Ati Maier ist eine multidisziplinäre Künstlerin. Ihre Tätigkeit umfasst das Zeichnen, Malen, die Fotografie, 3D-Videoanimation, Installation, Performance und Kurzfilme. Sie wurde 1962 in München geboren und studierte, lebte und arbeitete in Wien, Berlin und New York City. Maiers 3D-Videoanimation wurde in die Fokus Bienial in Lódz, Polen, aufgenommen und ihre Gemälde sind Teil der ständigen Sammlungen des Museums für Moderne Kunst (NYC) und des Museums der bildenden Künste Leipzig (Deutschland). Maiers Arbeiten wurden unter anderem in Ausstellungen in der Städtischen Galerie Wolfsburg (Deutschland) und "Remote Viewing" im Whitney Museum of American Art (NYC) und werden aktuell im New Mexico Museum of Art in Santa Fe, New Mexico, gezeigt. Sie lebt derzeit in Brooklyn, New York und Galisteo, New Mexico.

Cornelia Eichhorn

Cornelia Eichhorn

Cornelia Eichhorn wurde am 10. Februar 1981 in Erfurt geboren. Sie lebt und arbeitet in Paris. 2006 legte sie den Bachelor in Filmwissenschaften an der Universität PARIS VIII ab, absolvierte die ENSAD Paris Sektion Photo/Video sowie den ATEP Mappenkurs für Kunstakademien. Cornelia Eichhorn hat zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in europäischen Staaten sowie in Nord- und Südamerika realisiert und wurde u. a. 2014 in Uruguay beim Festival Int. de Cortometrajes mit dem besten Experimentalfilm ausgezeichnet.
Die Künstlerin arbeitet multidisziplinär. Der menschliche Körper dient ihr als Terrain, in welches sie mentale Landschaften durch Kontraste zeichnet: Innen/ Außen, Unten/ Oben, Anziehen/Abstoßen und Mangel/Überschuss. Das Auge wird an seine visuellen Grenzen gebracht, verschiedene Schichten überlagert, Proportionen verschoben, um ein Gefühl völligen Kontrollverlusts in der Wahrnehmung zu erzeugen. Es geht Cornelia Eichhorn aber ebenfalls darum, das Unansehnliche wieder schön erscheinen zu lassen, dessen wahre Größe zu zeigen und es damit wieder ins Zentrum der Reflexion zu rücken.

Danny Wagner

Danny Wagner

Danny Wagner, geboren 1975 in Wernigerode, beendete als Meisterschüler 2012 die Klasse für Raum und Installation bei Prof. Joachim Blank an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Bis 2013 übte er zudem eine Lehrtätigkeit an der Abend-Akademie HGB Leipzig (Kurse für Fotografie und Zeichnung) aus. Für die Zeit in Aschersleben hat er in einem bestimmten Zeitraum Screenshots auf dem
schnelllebigen Medium Twitter gesammelt, die das aktuelle Zeitgeschehen reflektieren. „Diese (rück)überführe ich in das langlebige Medium der Grafik/ Malerei/ Zeichnung/ Illustration. Die dabei entstehenden Blätter/ Bilder erinnern u.a. an enzyklopädische oder naturwissenschaftliche Illustrationen und Zeichnungen. Emojis, die in der social-media Kommunikation teilweise bestimmte Bedeutungen haben, führe ich zurück auf ihre Wurzeln in der Illustration und der Still-Leben-Malerei. Die Arbeit hat einen chronikhaften Charakter, da sie einen bestimmten Zeitraum überblickt. Die dabei benutzten Materialien sind Ölfarben und Zeichenstifte.“ Danny Wagner partizipierte bereits an Ausstellungen in Deutschland, Europa und Asien/Amerika.