Ortschaft Mehringen

Ortschaft Mehringen

Mit einer Schenkungsurkunde des Klosters Ilsenburg vom 5. Mai 1086 tritt Mehringen in die Geschichte ein. Über viele Jahrhunderte gehörte der Ort im mittleren Wippertal zum Fürstentum Anhalt. Ein erster Kirchenbau wird aus dem Jahre 1225 vermeldet. Die heutige Stephanikirche steht auf den Resten dieses alten Sakralbaues.
Um 1222 gründete Oda von Mehringen ein Zisterzienserinnenkloster, das 1525 während des Bauernkrieges vollständig zerstört wurde. Lediglich Teile der alten Klosterkapelle sind erhalten geblieben. Ackerbau und Viehzucht prägten über all diese Zeiträume das tägliche Geschehene in Mehringen. Noch zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges konnten die Mehringer mit Stolz verkünden, dass sie in einem wohlhabenden Dorf lebten. 1723 erhielt die Walkmühle an der Wipper Schankrecht. Das Eisenbahnzeitalter begann 1896 mit der Errichtung des Bahnhofes Drohndorf/Mehringen an der Strecke Halberstadt-Halle (Saale).

Seit dem 1. Januar 2008 ist Mehringen Ortschaft der Stadt Aschersleben.

 

Öffnungszeiten des Bürgerbüros Mehringen