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Ein Modell und Fotos des Bildungszentrums Bestehornpark sind ab morgen in einer Sonderausstellung des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt zu sehen. Unter dem Titel „DAM PREIS FÜR ARCHITEKTUR IN DEUTSCHLAND 2011 – Die 23 besten Bauten in\aus Deuschland“ stellt das Museum jene Bauprojekte vor, die im Jahr 2011 den Sprung in das Deutsche Architektur Jahrbuch geschafft haben. Neben Beiträgen aus Hamburg, Münster, Köln, Frankfurt/Main, München, Dresden und Berlin war darunter auch das Aschersleber Projekt – die Umgestaltung der ehemaligen Bestehornschen Papierdruckfabrik in ein modernes Bildungszentrum durch die Stuttgarter Architekten Lederer + Ragnarsdóttir + Oei. Das Deutsche Architektur Jahrbuch gibt jedes Jahr einen elementaren Überblick über aktuelle deutsche Architektur im In- und Ausland. Seit 2007 werden die im Jahrbuch aufgenommenen Bauten mit Modellen und Fotos in einer Ausstellung präsentiert, in deren Mittelpunkt der Gewinner des DAM Preises steht. Diesjähriger Gewinner ist die Rekonstruktion des Ostflügels des Museums für Naturkunde in Berlin von Diener & Diener Architekten. Die Jury stimmte einstimmig für die sensible Rekonstruktion und die darin untergebrachte innovative öffentliche Schausammlung. Das Deutsche Architektur Jahrbuch 2011/2012 erschien zur Frankfurter Buchmesse 2011 im Prestel-Verlag, München und ist im Buchhandel und im Deutschen Architekturmuseum erhältlich. Hintergrund Bildungszentrum Bestehornpark Auf dem Gelände der ehemaligen Papierwarenfabrik von Heinrich Christian Bestehorn ist in den Jahren 2003 bis 2010 das Bildungszentrum Bestehornpark entstanden. Nach Umbau und Sanierung durch das Stuttgarter Architekturbüro Lederer + Ragnarsdóttir + Oei beherbergen der Alt- und Neubau heute die freie Sekundarschule Adam Olearius, den privaten Berufsbildungsträger IWK und die Kreativwerkstatt. Die Stadt Aschersleben hatte sich im Jahr 2003 dazu entschlossen, die Bildung in das Zentrum ihrer Aktivitäten zu stellen. Gleichzeitig wurde der Handlungsdruck, die Stadtbild prägende Fabrik der Familie Bestehorn endlich zu sanieren, immer größer, denn das denkmalgeschützte, aber verfallene Hauptgebäude von Hans Heckner, auch Heckner-Riese genannt, aus dem Jahr 1911 verschandelte zunehmend die Ortsdurchfahrt. Es gelang schließlich, eine innerstädtische Industriebrache aufzuwerten und gleichzeitig einen neuen Lernort zu schaffen, wie er in Sachsen-Anhalt einmalig ist. Zurück |