Kita-Notbetreuung: Kostenbeiträge für Mai eingezogen

Noch immer ist nicht abzusehen, wann die Kindertageseinrichtungen wieder ihren regulären Betrieb aufnehmen können. Allerdings wird der Kreis jener stetig erweitert, die einen Anspruch auf Notbetreuung geltend machen können. In der jüngsten Verordnung des Landes wurden weitere Berufsgruppen benannt, die Anspruch auf die erweiterte Notbetreuung haben, u.a. alleinerziehende Berufstätige sowie Beschäftigte in Frisör- und Barbierbetrieben, nichtmedizinischen Massage- und Fußpflegepraxen sowie Nagelstudios und Kosmetikstudios. Stand 6. Mai 2020 wurden in den Kindertageseinrichtungen in Aschersleben 454 Kinder betreut. Zum Vergleich: Am 18. März, also dem Beginn der Schließungen, 42.

Nachdem für den Monat April der Einzug der Kostenbeiträge in Gänze ausgesetzt wurde, wird die Stadt Aschersleben für den Monat Mai die Kostenbeiträge für die Nutzung von Kindertageseinrichtungen wieder erheben. Das Sozialministerium hat auf Nachfrage der Stadt Aschersleben die Regelungen zur Erstattung von Kostenbeiträgen für den Monat Mai konkretisiert. Folglich werden für den Monat Mai die Kostenbeiträge ausschließlich von Eltern eingezogen, deren Kinder die Notbetreuung in Anspruch genommen haben. Wer Anspruch auf Notbetreuung hat, diese aber zu keiner Zeit nutzte, muss keine Kostenbeiträge zahlen. Auch in diesen Fällen werden ggf. bereits eingezogene Beiträge Ende des Monats/Anfang Juni rückerstattet.

Die Kostenbeiträge für den Monat Mai sind in dieser Woche fristgemäß seitens der Stadt Aschersleben eingezogen worden. Eingezogene Kostenbeiträge von Eltern, die keine Kostenbeiträge zu entrichten haben, werden zum Ende des Monats rückerstattet. „Wir raten daher dringend davon ab, selbständig kostenpflichtige Rückbuchungen zu veranlassen“, betont Stadtsprecherin Judith Kadow.

Aschersleben, 7. Mai, aktualisiert am 13. Mai 2020

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