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Künstlerinnen und Künstler, die bisher teilgenommen haben

Das Internationale Sommeratelier findet seit 2015 statt - das sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bisher.

2022

Valentina Petrova (Ukraine)

Ziemowit Fincek (Polen)

Reinhard Krehl (Deutschland)

Veronica Calfat (Argentinien)

Katya Granova (Russland)

2021

Gyeore Lee

Der Künstler (in Gumi, Südkorea geboren) sagt über seine Arbeit: „Menschen sind oft mit unvermeidlichen Grenzsituationen konfrontiert, in denen man sich hilflos fühlt. Ich hatte zum Beispiel nach meiner Augenoperation große Sehschwierigkeiten. Dieser Zustand, in dem ich eine Person aus der Ferne nicht klar erkennen kann, löste subtile Angst vor einer plötzlichen und nahen Begegnung mit Menschen aus - diese Sichtweise hat meine Kunst beeinflusst und meine Beziehungen zu Menschen verändert. Mit anderen Worten, es ist eine Situation für sich, aber der Kontext ändert sich mit unterschiedlichen Standpunkten.“

Martin Daiber Luco

Martin Daiber Luco, in Santiago de Chile geboren, studierte Kunst an der Pontifícia Universidade Católica de Chile. Seine Kunstwerke sind in Ausstellungen in Chile, Deutschland, Spanien und Portugal zu sehen, seine Werke wurden international ausgezeichnet.
In einem Interview sagte der Künstler: „Ich verbinde meine Kunst mit der Nachhaltigkeit, indem ich Materialien wieder verwende wie z.B. Abfälle oder Rohstoffe, die nicht mehr benutzt werden." Es ist also nicht verwunderlich, dass sich Martin Daiber Luco mit dem GCC Holzwerkstoff der Firma NOVO-TECH beschäftigt und versucht, aus diesem nachhaltigen und umweltfreundlichen Material ein Kunstwerk zu schaffen.

Simon Sieradzki

Die Kunst von Simon Sieradzki (in Australien geboren) konzentriert sich auf den Rhythmus in der Malerei. Er sagt: „Rhythmus trägt sowohl Charakter als auch Ortsgefühl in sich, denn er braucht Eigenschaften, um zu erscheinen und einen Ort, an dem er sich manifestiert. Ich versuche, Rhythmus auf eine Weise zu malen, die dies tut und gleichzeitig einzigartig genug ist, um eine Erfahrung damit zu machen. Aufgrund dieser Erfahrungen glaube ich, dass die Arbeit zwischen Deutschland und Australien für meine Praxis sehr produktiv war und für meine weitere Entwicklung als Künstler von Vorteil sein wird."

Nina Stoelting

Das Thema Struktur zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk der Künstlerin, die in Wiesbaden geboren wurde. Nach einer umfassender akademischer Ausbildung und Promotion setzt Nina Stölting ihren Schwerpunkt heute in der Malerei. Natur und Geschichte, vielfach in Kombination, bilden die gedankliche Grundlage ihrer meist in großen Zyklen ausgeführten Arbeiten und bestimmen die Motivwahl. Technisch virtuos und durch das Material geprägt erfolgt die malerische Umsetzung. Ihre Werke wurden bei zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland sehr erfolgreich vorgestellt, und mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.

2020

Andreas Bausch

Geboren 1966 in Wiesbaden, beendete Andreas Bausch 1993 als Meisterschüler bei Professor Karl Marx sein Studium für Kunst und Design in Köln-Kunst in der Klasse von Klasse Prof. Marx (Malerei) und Robert van Ackeren (Film). Er malt Landschaften, die es so nicht gibt – mal sind Fragmente von Architektur zu erahnen, mal nicht. Seine Bilder sind geprägt davon, den Interpretationen frei Lauf zu lassen. Doch eines verbindet sie alle: der Horizont. Seit 2000 zeigt Andreas Bausch seine Arbeiten in diversen Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und verschiedenen europäischen Städten. 2018 erhielt er den Rheinischen Kunstpreis.

Jean Kirsten

Er wurde 1966 in Dresden geboren und lebt bis heute dort. Seine künstlerische Arbeit bewegt sich seit ihren Anfängen zwischen zwei- und dreidimensionalen Darstellungen. Er widmet sich dem Rhythmus, der Form, der Farbe, der Bewegung und dem Raum. Seit 2009 beschäftigt er sich mit der Raumharmonielehre von Rudolf Laban, dem Begründer des europäischen Ausdruckstanzes und seiner Kinetografie. 1995 beendete der Dresdner sein Studium der Malerei/Grafik bei Günter Horlbeck an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Als Meisterschüler und künstlerischer Assistent wirkte er bei Günther Hornig an der HfBK Dresden bis zum Jahr 2004. Im Jahr 2006 folgte der Aufbau einer professionellen Siebdruckwerkstatt zur eigenen Verwendung. Jean Kirsten partizipierte bereits an zahlreichen internationalen und nationalen Ausstellung in Europa, Amerika und Australien.

Lisa Wölfel

Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit liegt auf der Darstellung von Menschen. Dazu nutzt sie die Mittel Malerei und Zeichnung. Sie wurde 1988 in Schweinfurt geboren. 2017 hat sie ihr Studium der freien Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Thomas Hartmann abgeschlossen, 2015 erfolgte die Ernennung zur Meisterschülerin. Seit drei Jahren lebt und arbeitet Lisa Wölfel in Leipzig. Sie ist Preisträgerin im Kunstwettbewerb & Projektförderung im Rahmen der 180 Ideen für Sachsen der Staatlichen Kunstsammlung Dresden & Kulturstiftung des Bundes (2019). Ihre Werke waren Teil von Einzel- und Gruppenausstellung in verschiedenen deutschen Städten, aber auch in Serbien und Österreich.

2019

Rolina Nell

Aus den Niederlanden kommt die 1968 geborene Rolina Nell zu uns nach Aschersleben.
Nach erfolgreichem Abschluss an der Akademie für Kunst und Design Groningen widmet sich bis heute der Malerei, dem Zeichnen und dem Fertigen von Wandbildern. In ihrem Heimatland ist sie regelmäßig in Ausstellungen vertreten, außerdem reist sie viel und nimmt an Stipendien weltweit teil. Während mehrjähriger Tätigkeit in Rotterdam organisierte sie für andere Künstler auch Stipendienprogramme und realisierte Ausstellungen und Kunstprojekte. In ihren Werken beschäftigt sie sich vorwiegend mit weiblicher Identität im kulturellen Kontext. Auf der Grundlage von gefundenen und selbst erstellten Fotografien, verbunden mit langer Beobachtung und Reflexion entsteht eine Szene, ein situativer Moment im Bild.

Soenke Thaden

Der 1987 in Sande geborene Künstler lebt seit 2011 in Leipzig und ist derzeit Meisterschüler bei Frau Prof. Annette Schröter (HGB Leipzig). 2017 erhielt er sein Diplom mit Auszeichnung, in etlichen inländischen Ausstellungen und –beteiligungen konnte der in diesem Jahr jüngste am Programm teilnehmende Künstler bereits sein Können zur Schau stellen. Seine mit grafischen Elementen komponierten Werke zeichnen sich durch eine Art Plastizität aus, die Neugier beim Betrachten auslöst und denen eine Verschmelzung von Vordergrund und Hintergrund eigen ist.

Reiko Yamaguchi

Derzeit in Braunschweig lebend, studierte die Japanerin von 2007 bis 2012 in Kyoto und Tokio und ist seit 2013 beim Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig zu finden. Dort ist sie seit 2018 Meisterschülerin bei Frau Prof. Corinna Schnitt.
1982 in Okayama geboren, weist Reiko Yamaguchi eine beeindruckende Ausstellungsvita vor. Über Japan, Italien, den USA und auch in Deutschland stellt die Künstlerin seit 2007 regelmäßig aus. In ihrer Arbeit beschäftigt sich R. Yamaguchi vordergründig mit Linien. Die Linie als Prozess, der Punkt als Beginn der Linie und somit als Teil jeder Linie. Linien als Prozess und Bestandteil unseres Lebens in Schrift, Bild und Zeichnung. Das Hinzufügen oder Weglassen einer Linie inspiriert ein neues Bild…

Jean Bedez

Im schönen Elsass, in Colmar geboren, lebt und arbeitet Jean Bedez heute in Paris. Er hat eine Ausbildung und zwei Diplome in plastischer Kunst und studierte dafür in Nancy und Paris. Auch und gerade in seinem zeichnerischem Werk spielt die Plastik und das plastische Element eine zentrale Rolle. Von immenser Schönheit – eher einer fotografische Arbeit als einer Zeichnung ähnelnd, präsentieren sich plastische Szenerien in den großformatigen Werken des französischen Künstlers, in denen oft zerstörte, ruinöse Bauten und als Gegenstück unzerstörte Landschaft und Schönheit, irritierende Paarungen eingehen.

2018

Yoshiyuki Koinuma

Yoshiyuki Koinuma wurde 1982 in Saitama, Japan geboren und lebt derzeit in den Niederlanden. Yoshiyuki Koinuma hat im Jahr 2005 die Musashino Art University abgeschlossen und seitdem zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien in Tokyo, Korea, aber auch in Europa realisiert. Außerdem studierte er zwei Jahre an der Reichsakademie für Bildende Künste in Amsterdam. Seine Werke umfassen die Techniken Malerei, Zeichnung, Collage und Keramik. Sein künstlerisches Schaffen wird durch Symbole von Buddhismus und Shintoismus beeinflusst, von exotischen Tieren, Figuren aus Geschichten und Computerspielen. Während seines Aufenthalts in Leipzig 2017 entschied er sich radikal für die Arbeit am Papier. Dieses Medium gibt ihm Freiheit im Ausdruck. Beim Malen fühlt er sich wie ein Fischer, das Papier ist ein großer Fluss oder voller Tiere.

Ati Maier

Ati Maier ist eine multidisziplinäre Künstlerin. Ihre Tätigkeit umfasst das Zeichnen, Malen, die Fotografie, 3D-Videoanimation, Installation, Performance und Kurzfilme. Sie wurde 1962 in München geboren und studierte, lebte und arbeitete in Wien, Berlin und New York City. Maiers 3D-Videoanimation wurde in die Fokus Bienial in Lódz, Polen, aufgenommen und ihre Gemälde sind Teil der ständigen Sammlungen des Museums für Moderne Kunst (NYC) und des Museums der bildenden Künste Leipzig (Deutschland). Maiers Arbeiten wurden unter anderem in Ausstellungen in der Städtischen Galerie Wolfsburg (Deutschland) und "Remote Viewing" im Whitney Museum of American Art (NYC) und werden aktuell im New Mexico Museum of Art in Santa Fe, New Mexico, gezeigt. Sie lebt derzeit in Brooklyn, New York und Galisteo, New Mexico.

Cornelia Eichhorn

Cornelia Eichhorn wurde am 10. Februar 1981 in Erfurt geboren. Sie lebt und arbeitet in Paris. 2006 legte sie den Bachelor in Filmwissenschaften an der Universität PARIS VIII ab, absolvierte die ENSAD Paris Sektion Photo/Video sowie den ATEP Mappenkurs für Kunstakademien. Cornelia Eichhorn hat zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in europäischen Staaten sowie in Nord- und Südamerika realisiert und wurde u. a. 2014 in Uruguay beim Festival Int. de Cortometrajes mit dem besten Experimentalfilm ausgezeichnet.

Die Künstlerin arbeitet multidisziplinär. Der menschliche Körper dient ihr als Terrain, in welches sie mentale Landschaften durch Kontraste zeichnet: Innen/ Außen, Unten/ Oben, Anziehen/Abstoßen und Mangel/Überschuss. Das Auge wird an seine visuellen Grenzen gebracht, verschiedene Schichten überlagert, Proportionen verschoben, um ein Gefühl völligen Kontrollverlusts in der Wahrnehmung zu erzeugen. Es geht Cornelia Eichhorn aber ebenfalls darum, das Unansehnliche wieder schön erscheinen zu lassen, dessen wahre Größe zu zeigen und es damit wieder ins Zentrum der Reflexion zu rücken.

Danny Wagner

Danny Wagner, geboren 1975 in Wernigerode, beendete als Meisterschüler 2012 die Klasse für Raum und Installation bei Prof. Joachim Blank an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Bis 2013 übte er zudem eine Lehrtätigkeit an der Abend-Akademie HGB Leipzig (Kurse für Fotografie und Zeichnung) aus. Für die Zeit in Aschersleben hat er in einem bestimmten Zeitraum Screenshots auf dem schnelllebigen Medium Twitter gesammelt, die das aktuelle Zeitgeschehen reflektieren. „Diese (rück)überführe ich in das langlebige Medium der Grafik/ Malerei/ Zeichnung/ Illustration. Die dabei entstehenden Blätter/ Bilder erinnern u.a. an enzyklopädische oder naturwissenschaftliche Illustrationen und Zeichnungen. Emojis, die in der social-media Kommunikation teilweise bestimmte Bedeutungen haben, führe ich zurück auf ihre Wurzeln in der Illustration und der Still-Leben-Malerei. Die Arbeit hat einen chronikhaften Charakter, da sie einen bestimmten Zeitraum überblickt. Die dabei benutzten Materialien sind Ölfarben und Zeichenstifte.“ Danny Wagner partizipierte bereits an Ausstellungen in Deutschland, Europa und Asien/Amerika.

2017

Christina Baumann

Christina Baumann wurde 1982 in Witzenhausen bei Kassel geboren und lebt heute in Leipzig. Sie hat zwischen 2006 und 2011 das Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Rocco Pagel, Monika Brandmeier, Elke Hopfe und Peter Bömmels absolviert. Christina Baumann war 2011 bis 2013 Meisterschülerin bei Peter Bömmels und ist zudem seit 2011 als freischaffende Künstlerin tätig.

In den vergangenen Jahren hat die Malerin an verschiedenen Gruppen- und Einzelausstellungen partizipiert – darunter in Dresden, Halle, Wien und Hamburg. Sie reizt am Sommeratelier „in einer neuen und interessanten Umgebung meine Arbeit zu vertiefen, und mich der Frage der Figuration im Bild, welche in den letzten Wochen in meiner Atelierarbeit wieder aufgetaucht ist, zu widmen. Kurzum: Gibt es wieder die Möglichkeit einer Figur oder figurativen Idee in meinen Bildräumen?“

Iulian Bisericaru

Iulian Bisericaru wurde 1987 in Rumänien geboren und wohnt in Sibiu. Er machte seinen Abschluss im Fachbereich Malerei an der Universität für Kunst und Design Cluj-Napoca in Rumänien, wo er derzeit Doktorand ist. Seine Einzelausstellungen waren bereits in Wien und in verschiedenen Städten in Rumänien zu sehen, Gruppenausstellung zeigten seine Werke auch in Russland, Deutschland, Wien. In letzter Zeit hat sich seine Faszination für die sichtbaren Spuren der jüngsten Geschichte und die postkommunistische Stadtlandschaft auf den Bereich der Stadtplanung und insbesondere auf die organische Architektur verlagert. Aschersleben als Ort des Stipendiums spricht ihn daher im Besonderen an: „Ein Ort mit fünf architektonischen Stilen, die verschiedenen historischen Perioden entsprechen, ist interessant für mein Studium der westlichen Architektur, vor allem was sich in den 1960er und 1970er Jahren entwickelt hat“.

Lada Nakonechna

Lada Nakonechna wurde 1981 in Dnepropetrovsk, Ukraine, geboren und lebt heute in Kiew. Sie studierte an der Nationalen Akademie für bildende Kunst und Architektur in der Ukraine (MA). Lada Nakonechna ist eine ukrainische Künstlerin, die den Begriff der Zeit und die Wahrnehmung des Raumes durch verschiedene Medien (Zeichnung, Aktionen im öffentlichen Raum, Film, Installation, Aufführung usw.) erforscht. Sie ist Preisträgerin des Kazimir Malevich Artist Award (2014), des PinchukArtCentre Special Prize (2013) und des dritten ukrainischen Wettbewerbes für junge Kuratoren und Künstler (Zentrum für zeitgenössische Kunst bei NaUKMA, 2003). In Gruppen- wie Einzelausstellungen wurden ihre Werke und Installationen bereits in zahlreichen Ländern gezeigt – darunter in Frankreich, Polen, Deutschland, der Schweiz und Norwegen.

Annemarie Vink

Annemarie Vink lebt und arbeitet in Amsterdam, Niederlande. Annemarie Vink begann ihre künstlerische Ausbildung zwischen 1979 und 1984 an der Kunst Akademie Kampen. Von 1985 bis 1987 folgt eine keramische Ausbildung in Bolsward, in Kooperation mit „Koninklijke Tichelaar Makkum“ – einer Keramikfabrik in den Niederlanden. Anfang der 90iger Jahre besucht sie die Kunsthochschule Constantijn Huygens in Kampen. Durch die Malerei dokumentiert Annemarie Vink den Alltag - auf großformatigen Leinwänden oder auf Papier. Momente aus ihrer Umgebung sind das Thema fast aller ihrer Gemälde. Kleine Details, die das Auge einfängt, wie Blumen auf einem Armaturenbrett oder ein kleiner Kragen mit glänzenden Knöpfen. Annemarie Vink hat bereits zahlreiche Ausstellungen realisiert, außerdem unterrichtet sie an verschiedenen Schulen und Einrichtungen im Bereich Kunst. Im vergangenen Jahr besuchte die Malerin im Rahmen des Leipziger International Art Program (LIA) bereits Aschersleben und das Sommeratelier. Von ihrer Teilnahme erhofft sie sich, dass „in dieser schönen Stadt neue Einflüsse, neue Bilder um mich herum neue Entscheidungen für eine großformatige Serie an Malereien von Öl auf Papier verursachen. Das Ziel ist, mich selbst zu überraschen, indem ich neue Schritte gehe.“

2016

Ákos Birkás

Ákos Birkás (1941-2018) wurde 1941 in Budapest, Ungarn, geboren. 1965 beendete Ákos Birkás sein Kunst-Studium erfolgreich an der Akademie der Bildenden Künste in Budapest. Der ungarische Künstler hat seine Werke bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert und lehrt seit 1966 im In- und Ausland an verschiedenen Fachschulen und Akademien, darunter die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg und die École Nationale des Beaux-Arts, Dijon (Frankreich).

Ryan Daffurn

Ryan Daffurn wurde 1983 in Australien geboren. Im Jahr 2005 hat Ryan Daffurn seine Ausbildung an der Julian Ashton Art School in Sydney erfolgreich abgeschlossen - es ist Australiens älteste Kunsthochschule. In den Folgejahren arbeitete Ryan in Australien, unterrichtete u.a. an der Julian Ashton Art School und der Griffith Universität in Queensland, Australien. Seit dem vergangenen Jahr arbeitet Ryan Daffurn als Künstler in Leipzig.

Katharina Volkmer

Katharina Volkmer wurde 1985 in Lörrach, Deutschland, geboren. Die Künstlerin studierte von 2006 bis 2008 an der Kunstakademie Münster und setzte im Jahr 2009 ihr Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart fort. Im Juli 2015 hat sie das Studium mit dem Diplom Bildende Kunst abgeschlossen. In den Werken der Künstlerin spiegelt sich ihr Wunsch wieder, klassische Zeichenmaterialien und Techniken zu erforschen und auszureizen, sie in einen neuen Kontext zu stellen. Ihre Werke umfassen Zeichnungen, Grafiken und stop-motion-Animation.

Aika Furukawa

Aika Furukawa wurde 1982 in der Präfektur Aichi, Japan, geboren. Aika Furukawa hat im Jahr 2008 ihr Kunststudium an der Kunsthochschule Tokyo Geijutsu Daigaku, kurz Tokyo Geidai, erfolgreich abgeschlossen. Es ist eine der renommiertesten Ausbildungsstätten für Musiker und Künstler in Japan. Seitdem hat Aika Furukawa an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen partizipiert und war in verschiedene Projekte in Deutschland und Japan involviert. Derzeit arbeitet sie als Malerin in der Baumwollspinnerei in Leipzig, ist aber auch in Tokio weiterhin tätig. Sie möchte sich in Aschersleben durch die historischen Gebäude, aber auch die Landschaft, Natur und die Menschen inspirieren lassen.  

2015

Róbert Batykó

Róbert Batykó wurde 1981 in Miskolc, Ungarn, geboren. Róbert Batykó hat in Budapest und Helsinki studiert. Seine Werke wurden bereits in zahlreichen Ausstellungen in den Niederlanden, Italien, Ungarn, Frankreich, Österreich und Deutschland ausgestellt. Anfangs waren seine Bilder von seiner Heimatstadt stark inspiriert, die durch Industrialisierung gekennzeichnet war. Es herrschten oftmals Grautöne vor. In jüngster Vergangenheit waren es Heckansichten von Lkw-Auflegern, die seine Werke inspirierten. Er lebt und arbeitet in Budapest.

David Benforado

David Benforado wurde 1977 in Athen, Griechenland, geboren. David Benforado hat an zahlreichen Kursen und Residenzprojekten in Europa und den USA teilgenommen und hatte verschiedene Einzel- und Gruppenausstellungen in Berlin, Budapest, Athen und Thessaloniki. Er arbeitet derzeit in Berlin. David Benforado legt den Schwerpunkt seiner Arbeit auf den Umgang mit Farben, ungeachtet dessen, ob er figürliche Gemälde oder abstrakte Kompositionen schafft.

Laura Bruce

Laura Bruce geboren 1959 in East Orange, New Jersey (USA). Die Künstlerin studierte und arbeitete in New York, bevor sie 1990 nach Europa kam. Laura Bruce hat in London studiert und an verschiedenen Residenzprogrammen teilgenommen. Sie stellt seit Jahren in großen Häusern, vorwiegend in Deutschland aus und lebt derzeit in Berlin. Laura Bruce hat sich über die Jahrzehnte in sehr verschiedenen Techniken und Medien ausgedrückt, von Malerei und Bildhauerei bis hin zu Videokunst und Performances.
Zuletzt hat sie sich auf Zeichentechniken zurückbesonnen, wie schwarze und weiße Graphit-auf-Papier-Zeichnungen. Darüber hinaus hat sie wiederholt sogenannten Public Art Pieces (Kunst am Bau Projekte) realisiert. In Aschersleben hat Laura Bruce eine Innenwand des Kopfbaus im Bestehornpark gestaltet.

Colin Crotty

Colin Crotty wurde 1974 in Waterford, Irland, geboren. Colin Crotty studierte an Kunsthochschulen in London und Cork und stellt seit Jahren in zahlreichen professionellen Institutionen Irlands und Großbritanniens aus. Er lebt in Dublin und arbeitet als Dozent am Crawford College of Art and Design, Cork.
Colin Crotty konzentriert sich in seiner Kunst besonders auf die Adoleszenzphase und beschäftigt sich mit dem Prozess des Erwachsenwerdens im Lichte gesellschaftlicher Veränderungen. Die zeitgenössischen Szenen seiner Malerei auf öffentlichen Plätzen, Parks etc. haben eine künstlerische Verbindung zur Bildgattung der "Fête galantes" des 18. Jahrhunderts in Frankreich. In Aschersleben möchte er sich insbesondere durch die hiesigen Parklandschaften inspirieren lassen.