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1,6 Millionen Euro in Angerstraße verbaut

Mehringen: Grundhafter Ausbau der Angerstraße abgeschlossen

Für die Anwohner der Angerstraße in Mehringen beginnen nun deutlich ruhigere Zeiten. Nach rund einem Jahr Bauzeit konnte Mitte April 2022 die grundhafte Sanierung der Angerstraße beendet werden. Insgesamt sind bei dem Gemeinschaftsprojekt der Stadt Aschersleben und des Eigenbetriebes Abwasserentsorgung 1,6 Millionen Euro verbaut worden – inklusive Kanalbau und Nebenleistungen. Rund eine Millionen Euro entfallen auf den Straßenbau. Das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF)  stellt Fördermittel in Höhe von 350.000 Euro aus dem Programm „Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten – Dorferneuerung und –entwicklung“ zur Verfügung.

Mit dem Abschluss dieses Projektes konnte ein weiteres Vorhaben aus dem Gebietsänderungsvertrag realisiert werden.

Das Baufeld erstreckte sich von der Einmündung der B 85 über eine Länge von rund 700 Metern bis zum Anschluss an die Alte Bahnhofstraße, die derzeit ebenfalls grundhaft ausgebaut wird.

Die neue Asphaltstraße wurde über die gesamte Länge mit einer Breite von 5,50 Metern ausgebaut.  Neu angelegt wurde eine Bushaltestelle mit Kassler Busborden. Sie wird die Haltstelle an der Papiermühle ersetzen. Auf der Nordseite der Straße wurde der längslaufende Gehweg, mit der vom Fördermittelgeber vorgegebenen Pflasterart, neu hergestellt. Der hinter den neuen Parkflächen und dem Grünstreifen laufende Gehweg auf der Südseite wurde erhalten und punktuell repariert.

Anbei ein paar Zahlen des Bauvorhabens: Die Gesamtfläche des Baufeldes umfasst circa 8400 m2. Etwa 700 m2 Fläche nehmen Parkplätze ein. Insgesamt sind 660 Meter Regenwasserkanal verbaut worden sowie 50 Straßeneinläufe. 12 Winterlinden wurden entlang der Straße gepflanzt.

Bauausführende Firma war die Strabag AG Magdeburg. Planung und Bauüberwachung oblag der PMI GmbH Magdeburg.

Bei der Übergabe der Angerstraße waren neben Oberbürgermeister Andreas Michelmann unter anderem Ortsbürgermeister Albrecht Schneidewind dabei sowie weitere Ortschaftsratsmitglieder, Benno Schigulski, Vorsitzender des Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsausschusses, sowie Jutta LÄssig vom Eigenbetrieb Abwasserentsorgung und Dezernentin Stadtentwicklung, Julia Rippich.