Inhalt

Erste Arbeiten für Ersatzneubau der Mühlgrabenbrücke in Klein Schierstedt laufen

Die Mühlgrabenbrücke „Am Denkmal“ in Klein Schierstedt ist in ihrem aktuellen Zustand in einem desolaten Zustand. Auf Grund der umfangreichen Schäden und des Schadenausmaßes am gesamten Bauwerk, insbesondere an der Tragbewehrung und den Betonteilen, ist eine Sanierung nicht wirtschaftlich. Folglich wurde ein Ersatzneubau notwendig, dessen Umsetzung nun beginnt.

Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf rund 840.000 Euro. Über das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte wird der Bau mit maximal 350.000 Euro gefördert. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (EPLR) aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt für die Maßnahme „Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten, M7-Dorferneuerung und –entwicklung -  FP 6314 Dorfentwicklung ab 2018“. Das Bauende ist für Oktober 2024 vorgesehen.

Eine Tonnagebegrenzung der Mühlgrabenbrücke auf 3,5 Tonnen wurde bereits 2021 im Prüfbericht zur Brücke empfohlen, wegen der Bauarbeiten durch den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft an der Wipperbrücke wurde eine Umfahrung für Fahrzeuge > 3,5t geschaffen. Diese Umfahrung kann nun durch die Stadt Aschersleben für den Ersatzneubau genutzt werden. Aktuell wurde bereits mit den Umverlegungen von Leitungen und Kabeln begonnen, nach dem Abfischen und den vorbereitenden Maßnahmen folgen Abriss und Neubau. Das neue Bauwerk wird eine Fahrbahnbreite von 6,00m und einen einseitigen Fußweg von 2,50 Meter Breite erhalten.

Das beauftragte Planungsbüro ist die Basler & Hofmann Deutschland GmbH aus Halle a.d. Saale. Die bauausführende Firma ist die Kutter HTS GmbH aus Helbra.

11.04.2024