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Datum: 11.09.2026

Ausstellung »Mutmacherin - Wege aus der Gewalt« setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein gesellschaftliches Problem, das häufig im Verborgenen stattfindet. Die Ausstellung „Mutmacherin – Wege aus der Gewalt“ möchte Betroffenen Mut machen, Hilfe anzunehmen und den Weg aus einer gewaltgeprägten Beziehung oder Situation zu finden.

Vom 21. September bis 16. Oktober 2026 wird die Ausstellung an zwei Standorten in der Ascherslebener Innenstadt gezeigt: in der Breiten Straße 15 (ehemals Wermuth) sowie in der Taubenstraße 2 (ehemals Barrique).

Anhand von Schautafeln und Porträts erzählen sogenannte Mutmacherinnen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Gewalt. Sie berichten von schwierigen Situationen, aber auch davon, wie es ihnen gelungen ist, sich aus diesen zu befreien. Damit soll die Ausstellung vor allem eines vermitteln: Es ist möglich, den Weg aus der Gewalt zu schaffen – und niemand muss diesen Weg allein gehen.


Auftakt im E-Center Aschersleben

Der offizielle Auftakt der Ausstellung findet am Donnerstag, 17. September 2026, von 9:00 bis 14:00 Uhr im E-Center Aschersleben statt. Besucher und Gäste haben dabei die Möglichkeit, sich die Ausstellung anzusehen und sich über bestehende Hilfs- und Unterstützungsangebote bei häuslicher Gewalt zu informieren. Die Ausstellung soll Aufmerksamkeit erregen und allen Betroffenen zeigen, dass sie nicht allein sind. Die Geschichten der Mutmacherinnen können Kraft geben und dazu ermutigen, sich Unterstützung zu holen.


Orange als Zeichen gegen Gewalt

Ein weiteres sichtbares Zeichen setzt die Aktion mit der Farbe Orange. Sie steht weltweit für eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Die Jugendzentren der Stadt Aschersleben, die Streetworker sowie die „Strickfrauen“ des Frauenzentrums Aschersleben haben dabei mit regem Einsatz viele orangefarbene Armbänder angefertigt. Diese werden im Rahmen der Aktion am 17. September zur Ausstellungseröffnung verteilt.

Das orange Armband steht für ein klares Zeichen gegen Gewalt und für ein respektvolles Miteinander. Wer es trägt, zeigt: „Ich übernehme Verantwortung. Ich achte auf andere. Ich helfe, wenn jemand Unterstützung braucht.“ Dabei geht es nicht darum, selbst den Helden zu spielen. Es geht darum, hinzuschauen, nicht wegzusehen und füreinander einzustehen.

Hilfe ist möglich

Wer selbst von Gewalt betroffen ist oder sich Sorgen um eine betroffene Person macht, kann sich an verschiedene Hilfsangebote wenden.

  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“
    Telefon: 116 016
  • Frauenhaus Aschersleben
    Telefon: 0152 02 89 35