Inhalt
Datum: 13.08.2026

Fernwärmeausbau: Baustelle in der Güstener Straße startet am 17. August

Stadtwerke verbinden Wärmenetze – Verkehr bis Ende November eingeschränkt

In der Güstener Straße steht eine größere Baumaßnahme bevor: Die Stadtwerke Aschersleben GmbH verbinden mit dem Bau einer Fernwärmetrasse die beiden bestehenden Wärmenetze der Heizwerke „Güstener Straße“ und „Mehringer Straße“. Damit schaffen die Stadtwerke einen wichtigen Baustein für die Wärmewende in Aschersleben, bündeln künftig Wärmeerzeugungskapazitäten und schaffen die Möglichkeit, weitere Abnehmer an das Wärmenetz anzuschließen.

Der erste Bauabschnitt beginnt am Montag, 17. August 2026. Die Arbeiten führen von der Einfahrt zum Heizwerk in der Güstener Straße stadteinwärts bis zum Kreisverkehr Güstener Straße/Tereschkowa-Straße/Staßfurter Höhe. Die Firma Kuhlmann Leitungsbau aus Bernburg übernimmt die Tief- und Rohrbauarbeiten.

Für die Arbeiten muss die Güstener Straße in diesem Bereich auf eine Fahrspur reduziert werden. Deshalb wird der Verkehr bereits ab Freitag, 14. August, mit einer Ampelanlage geregelt. Gleichzeitig wird eine weiträumige Umfahrung ausgeschildert. Gestern wurde die Ampelanlage bereits aufgebaut.

Die Stadt Aschersleben bittet alle Verkehrsteilnehmer, die Baustelle möglichst weiträumig zu umfahren. Wer nicht unbedingt durch diesen Bereich fahren muss, sollte eine alternative Route nutzen. So lässt sich dazu beitragen, die Verkehrsbelastung rund um die Baustelle zu reduzieren.

Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt sollen voraussichtlich Ende November 2026 abgeschlossen sein.

Die Baumaßnahme endet damit allerdings noch nicht. Die Fernwärmetrasse soll anschließend bis zur Umformerstation im Seegraben hinter dem Ballhaus weitergeführt werden. Dafür ist unter anderem auch eine Querung der Bahnstrecke am Bahnübergang in der Staßfurter Höhe erforderlich. Die weiteren Bauabschnitte werden sich voraussichtlich bis weit in das Jahr 2027 ziehen. Konkrete Termine und Bauabläufe für die Fortsetzung stehen derzeit noch nicht fest.

Die Stadt Aschersleben und die Stadtwerke bitten die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen. Die Arbeiten sind aufwendig, aber sie schaffen wichtige Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Wärmeversorgung in unserer Stadt.