Gute Nachrichten für den Städtebau in Aschersleben

Drei positive Fördermittelbescheide für verschiedene Maßnahmen

1. Aufwertung Sanierungsgebiet-Innenstadtring

Die Stadt Aschersleben erhielt im Dezember 2020 vom Landesverwaltungsamt einen positiven Fördermittelbescheid, der die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen im Sanierungsgebiet Innenstadtring in den kommenden Jahren ermöglichen wird.

Gemäß Erlass des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr (MLV) über die Programmaufnahme für die Städtebauförderung 2020 wird die Maßnahme Sanierungsgebiet Innenstadtring über das Förderungsprogramm „Förderung des Wachstums und der nachhaltigen Erneuerung, Programmbereich Aufwertung“ in einer Gesamthöhe von 3,727 Millionen Euro bewilligt. Darin sind Fördermittel des Bundes und des Landes zu je 50 Prozent in Höhe von insgesamt 2,559 Millionen Euro enthalten. Der Eigenanteil der Stadt Aschersleben beläuft sich auf rund 1,168 Mio. Euro.

  • Folgende Maßnahmen sollen bis 2024 umgesetzt werden:
    Modernisierung Hohe Straße 19
    Neubau Hinterbreite 5-7
    Neubau Liebenwahnscher Plan 11
    Parkplätze und Gehwegsanierung Pfeilergraben
    Mehrkosten Ausbau Auf dem Graben
    Modernisierung/Instandsetzung Klosterhof 5
    Modernisierung/Instandsetzung Mauerstraße 4-5

2. Aufwertung Königsauer Viertel – Neubau Mensa und Klassenräume in der Grundschule Staßfurter Höhe

Die Stadt Aschersleben erhielt im Dezember 2020 vom Landesverwaltungsamt einen positiven Fördermittelbescheid, der den Neubau einer Mensa sowie von Klassenräumen an der Grundschule Staßfurter Höhe ermöglichen wird.

Gemäß Erlass des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr (MLV) über die Programmaufnahme für die Städtebauförderung 2020 wurde die Maßnahme Königsauer Viertel über das Förderungsprogramm „Förderung des Wachstums und der nachhaltigen Erneuerung, Programmbereich Aufwertung“ in einer Gesamthöhe von 1,563 Millionen Euro bewilligt. Darin sind Fördermittel des Bundes und des Landes zu je 50 Prozent in Höhe von insgesamt 1,042 Millionen Euro enthalten. Der Eigenanteil der Stadt Aschersleben beläuft sich auf rund 521.000 Euro.

Die Planungen des Bauvorhabens sollen im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein, anschließend wird der Bauantrag gestellt. Noch in 2021 soll mit dem Bau begonnen werden. Das Bauende ist für 2022 vorgesehen.

Das neue Gebäude wird entlang der Schlachthofstraße entstehen. Die beiden Klassenräume und die Mensa mit Ausgabeküche, WC-Anlagen und Garderobe befinden sich im Erdgeschoss. Eine Außentreppe führt vom Schulhof auf die Dachterrasse, so dass diese Fläche als Spielfläche genutzt werden kann. Die Dachterrasse soll mit einer schattenspendenden Pergola versehen werden.

3. Rückbau Königsauer Viertel – Kopernikusstraße 10-16 durch die AGW

Die Stadt Aschersleben erhielt im Dezember 2020 vom Landesverwaltungsamt einen positiven Fördermittelbescheid, der den Rückbau des Gebäudes Kopernikusstraße 10-16 im Königsauer Viertel ermöglichen wird.

Gemäß Erlass des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr (MLV) über die Programmaufnahme für die Städtebauförderung 2020 wurde die Maßnahme Königsauer Viertel über das Förderungsprogramm „Förderung des Wachstums und der nachhaltigen Erneuerung, Programmbereich Rückbau“ in einer Gesamthöhe von rund 109.500 Euro bewilligt. Die Maßnahme wird zu 100 Prozent durch Mittel des Bundes und des Landes gefördert – mit jeweils 54.724 Euro.

Der Rückbau umfasst 33 Wohneinheiten und soll 2021 umgesetzt werden.

Die Ausgabe der Fördermittel an Private bzw. die AGW kann erst nach einem entsprechenden Beschluss des Stadtrates erfolgen. Die diesbezügliche Beschlussvorlage wird erstmals im Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsausschuss Anfang Februar sowie abschließend im Stadtrat am 24.02.2021 beraten.

Aschersleben, 19. Januar 2021