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Notwasserbrunnen für Aschersleben ist in Betrieb

Die Stadtwerke Aschersleben GmbH übergibt Notwasserbrunnen zur ständigen Nutzung an die Stadt Aschersleben

Die Stadt Aschersleben ist laut Wassersicherstellungsgesetz vom 24.08.1965 verpflichtet, im Falle der Landesverteidigung und im Katastrophenfall die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser zu gewährleisten. Bei einem Ausfall der öffentlichen Trinkwasser-Versorgung können die Bewohner der Stadt im Notfall mit Trinkwasser aus den 3 Stadtbrunnen, am Freibad, am Friedhof und  im Bestehornpark versorgt werden. Aus diesem Grund wurde im Rahmen der Zusammenkunft des Notfallstabes der Stadt Aschersleben festgelegt, dass der Brunnen im Bestehornpark für eine dauerhafte Nutzung durch die Ascherslebener Kulturanstalt zur Bewässerung der Grünflächen in Betrieb genommen wird. Ein Dauerbetrieb dieses Brunnen ist unabdingbar, um eine gleichbleibende Wasserqualität zu garantieren und eine Verschmutzung durch Stillstand zu vermeiden. Die Stadtwerke Aschersleben GmbH als der örtliche Wasserversorger nahm die Herausforderung an, den 16 m tiefen Bohrbrunnen  DN 150 zu reaktivieren und für eine wirtschaftlichen Nutzung bereitzustellen.
Im Sommer 2018 wurde der Brunnen im Dauerbetrieb getestet und einer Wasserqualitätsprobe unterzogen. Die Ergebnisse waren vielversprechend, die Fördermenge ist mit 5 m³/h gut und die Wasserqualität entspricht den gesetzlichen Vorgaben. Somit ist das Brunnenwasser für einen Dauerverzehr geeignet.

In Zusammenarbeit mit den Kollegen der Elektro- und Trinkwasser-/Gas-Abteilung der ASCANETZ GmbH sowie der Bohrgesellschaft  Roßla mbH und unserer Rahmenvertragsfirma Bendler und Sohn aus Cochstedt wurde der Brunnen in diesem Frühjahr mit einem Elektroanschluss, einer Rohrpumpe und einem Unterflurhydranten für einen Dauerbetrieb ausgestattet.

Mit der Inbetriebnahme des Brunnens Bestehornpark werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben zur Wassersicherstellung durch die Stadt und Kosteneinsparung bei der Bewässerung der Grünanlagen.

Foto: Kay Mähnert