Partnerstadt Peine – Immer einen Besuch wert!

Rathaus der Partnerstadt Peine
Partnerstadt Peine
Weihnachtsmarkt in der Partnerstadt Peine

Ansprechpartner:
Stadt Aschersleben
Amt für Soziales
Herr Schulz
Markt 1
06449 Aschersleben
Tel. 03473. 958-500
r_schulz(at)aschersleben.de

Stadt Peine
Kantstraße 5
31224 Peine
Tel. 05171. 490
Fax 05171. 493 90
stadt(at)peine.de
www.peine-online.de

Seit mehr als 20 Jahren besteht eine innerdeutsche Städtepartnerschaft zwischen der ältesten Stadt Sachsen-Anhalts und der niedersächsischen Kreisstadt Peine.

Peine liegt nur wenige Kilometer östlich dem Autobahnkreuz der A2 (Berlin-Ruhrgebiet) und der A7 (Hamburg-Würzburg), auf nahezu halbem Wege zwischen Hannover und Braunschweig. Noch in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts musste genau hingeschaut werden, um die verborgene Schönheit der Stadt mit ihren gut 50.000 Einwohnern zu entdecken. Jetzt hat sich das Bild der südostniedersächsischen Industriestadt erheblich gewandelt.

Mittlerweile sind das Schokoland und die Peiner Fußgängerzone die beliebtesten Ausflugsziele im Peiner Land. Warum nicht also einen Besuch im Schokoland mit einem Bummel durch die historische Peiner Fußgängerzone verbinden? So kann man der Geschichte des Kakaos von der präkolumbianischen Zeit bis zur industriellen Fertigung der Schokolade im Schoko-Museum nahe kommen. Prunkstück des Schokolandes ist der erste Schoko-Vulkan der Welt. Im Anschluss an einen Abstecher in das Schokoland bietet sich ein Bummel durch Peines pittoreske historische Altstadt an. Dort findet man eine Vielzahl von Baustilen vor. Der Peiner Marktplatz ist sicherlich immer noch sehenswert. Hier fanden früher die traditionellen Märkte statt, die den Mittelpunkt städtischen Lebens darstellten. An lauen Sommerabenden ist er nach wie vor ein Treffpunkt für Jung und Alt, strahlt er doch das Flair einer italienischen Piazza aus.

Umgeben ist der Marktplatz von zahlreichen Fachwerkhäusern aus dem XVII. und XVIII. Jahrhundert. Das bedeutendste Gebäude ist wohl das Alte Rathaus (erbaut im Jahre 1827). Zum größten gesellschaftlichen Ereignis der Stadt Peine, dem Peiner Freischießen, bildet es die Kulisse für Eröffnung, Proklamation der Könige und Beendigung. Bei der letzten Renovierung 1985 erhielt es ein Glockenspiel, das seitdem mehrmals am Tage erklingt. Im Verlauf der Peiner Flaniermeile stößt der Besucher auf die Kirche St. Jakobi. 1899 wurde sie im neugotischen Stil errichtet und ist seit ihrer jüngsten Renovierung ein weiteres Juwel der Stadt. Dies trifft ganz besonders auf die prachtvolle farbige Wand- und Deckenmalerei im Kircheninneren zu. Etwas abseits von der Haupteinkaufsstraße befindet sich das Kultur- und Begegnungszentrum. In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde es in mehreren Bauabschnitten errichtet. Neben der Stadtbücherei, dem Jugendfreizeitzentrum „Töpfers Mühle“ vereinigt es einen Mehrzweckbereich (Forum) in sich. Umgeben ist das gesamte Areal von Seniorenwohnungen der Gerhard-Lucas-Meyer-Stiftung.

Ende November 1996 wurde der Peiner Nahverkehrsterminal in betrieb genommen. Er bildete eine Initialzündung für die städtebauliche Entwicklung der Stadt. Sinnvoll zugeordnet liegen die ergänzenden Servicefunktionen des Verkehrsvereins und der des Reisezentrums der Deutschen Bahn AG.

Neueste Errungenschaft im infrastrukturellen Bereich ist die Brücke über das Stahlwerk, die eine lang ersehnte Nord-Süd-Verbindung für Peine darstellt. Sie konnte im September 2003 der Öffentlichkeit übergeben werden.