Standortmarketingkonzept zur Vermarktung von Industrieflächen am Standort Aschersleben, Industriegebiet “Zornitzer Weg”

Die Stadt Aschersleben verfügt in dem vollerschlossenen Industriegebiet „Zornitzer Weg“ über freie Industrieflächen in bester Lage. Für deren gezielte Vermarktung hat die Stadt Aschersleben, gefördert durch Mittel des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt aus dem Förderprogramm „Sachsen-Anhalt Regio“ -  dieses Programm bezuschusst Konzepte zur Förderung der Regionen in Sachsen-Anhalt und deren Umsetzung –, ein „Standortmarketingkonzept zur Vermarktung von Industrieflächen am Standort Aschersleben, Industriegebiet ,Zornitzer Weg'" in Auftrag gegeben, das nun vorliegt. Damit wird der Stadt Aschersleben ein Werkzeug mit effizienten Methoden und Instrumentarien für die Investorenakquise an die Hand zu geben, um erfolgversprechende Unternehmen am Industriestandort Aschersleben anzusiedeln.

 

 

Neubau der Straßenbeleuchtung: Aschersleben, Ortsteil Winningen, Burgstraße (Abschnitt B 180 bis Dorfstraße)

Logo des Fördermittelgebers

In diesem Abschnitt der Burgstraße standen 8 sehr alte Leuchten mit HQL-Leuchtmitteln auf Stahlgitter-, Holz- und Betonmasten. Die verschlissenen Maste waren wiesen eine ungenügende Standsicherheit auf. Die Firma enviaM als regionaler Stromversorger hatte die Leitungen zur Straßenbeleuchtung an der Freileitung befestigt. Die Ausleuchtung der öffentlichen Verkehrsanlagen war unzureichend. Auf Antrag erhielt die Stadt am 28.06.2018 den Bescheid in Höhe von 38.582,77 € auf Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der regionalen Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt durch das Ministerium für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte aus Mitteln der Europäische Union.

Auf einer Länge von 600 Metern wurden 16 neue Leuchten mit LED-Leuchtmitteln aufgestellt. Dabei wurden die alten Freileitungen durch Erdkabel ersetzt. Der Bau der Beleuchtungsanlagen konnte im Frühjahr 2019 beendet werden.

Durch die gleichmäßige Ausleuchtung der Gehwege verbesserte sich die Lebensqualität aller Nutzer und die Verkehrssicherheit im Ort Winningen maßgeblich.
Die Firma MITNETZ Strom wird im Nachgang Ihre Freileitungen abrüsten, so dass die Maßnahme außerdem zur Verschönerung des Ortes beitragen wird.

 

 

Positive Fördermittelbescheide für die Stadt Aschersleben

1. Untersuchung und Verfüllung von Tagebaulöchern in Drohndorf

Die Erkundungsarbeiten der altbergmännischen Hohlräume im Untergrund am Lindenberg in Drohndorf, die im Jahr 2019 im Auftrag der Stadt Aschersleben begannen, konnten im Frühjahr 2020 abgeschlossen werden. Weitere Erkundungsarbeiten unter dem angrenzenden Gelände der Deutschen Bahn sind beendet, die Ergebnisse liegen aktuell noch nicht vor. Dem Abschlussbericht zufolge wird ein zu verfüllendes Hohlraumvolumen von maximal 4.000 Kubikmetern prognostiziert.

Die Erkundungsarbeiten sowie die anschließende Verwahrung der bergmännischen Hohlräume wird durch die Europäische Union aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)“ zu 80 Prozent und durch das Land Sachsen–Anhalt im Rahmen des Programmes „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Bergbausanierungsmaßnahmen im Altbergbau ohne Rechtsnachfolger im Land Sachsen-Anhalt“ zu weiteren 20 Prozent voll finanziert. Da sich bereits bei der Durchführung der Erkundungsarbeiten Mehrkosten gegenüber dem Zuwendungsbescheid vom Mai 2018 in Höhe von 560.000 Euro ergeben haben, wurde eine Erhöhung der Bewilligung beantragt. Im März 2020 wurden der Stadt die benötigten Fördermittel mit dem 1. Änderungsbescheid in Höhe von 2.444.022,00 Euro von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt bewilligt.

Die Vergabe der Planungsleistungen für die Verwahrung der Hohlräume ist, nach entsprechender Vorbereitung und Ausschreibung, für die Mitte dieses Jahres geplant. Nach Erarbeitung der Planung zum Jahresende und Ausschreibung der eigentlichen Verwahrungsarbeiten über den Winter, soll Anfang 2021 mit der Verfüllung begonnen werden.

2. Grundschule Mehringen 

Mit rund 1,3 Millionen Euro fördert der Bund auf der Grundlage der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen (Richtlinie Schulinfrastruktur) den Ersatzneubau der Turnhalle an der Grundschule in Mehringen inklusive der Gestaltung der Außenanlagen. Insgesamt wird das Projekt ca. 1,45 Millionen Euro kosten. Der Bau soll im Frühjahr 2020 beginnen und möglichst bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Zuvor muss die an gleicher Stelle stehende marode alte Halle abgerissen werden.

Mit dieser Förderung wird der letzte Bauabschnitt an der Grundschule in Mehringen abgeschlossen. Dann müssen die rund 100 Schüler der Grundschule nicht mehr mit dem Bus in die etwa 8 Kilometer entfernte Sporthalle am Ascaneum gefahren werden, sondern können den Sportunterricht vor Ort durchführen.

3. Dorfgemeinschaftshaus Schackenthal


Die Stadt Aschersleben erhielt vom Landesverwaltungsamt einen positiven Fördermittelbescheid, der die Umsetzung einer Baumaßnahme – Anbau eines Lagerraumes - am Dorfgemeinschaftshaus in Schackenthal ermöglicht. 

Die Gesamtkosten des Bauvorhabens betragen 60.000 Euro. Das Vorhaben wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (ELPR) gemäß der Maßnahme „Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER (CLLD) unter dem Schwerpunktbereich „Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten“ aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt mit rund 48.000 Euro gefördert. 

Ziel der Maßnahme ist der Anbau eines Lagerraumes. Baubeginn war Mitte Oktober 2019. Die Bauarbeiten wurden mittlerweile abgeschlossen.

4. Gymnasium Stephaneum

I)
Aus den Programmen Stark III, Stark V, IKT sowie Denkmalschutz standen bzw. stehen für umfangreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen sowie Ausstattungen am Stephaneum in den vergangenen 2 Jahren rund 1,7 Millionen Euro zur Verfügung. Mit den städtischen Eigenmitteln ergab sich eine Gesamtinvestitionssumme vom 2,5 Millionen Euro.

Fördermittel aus dem Programm Stark V machten die langersehnte Sanierung von Haus II des Gymnasiums Stephaneum möglich. Die Förderung beträgt 774.242 Euro und wird aus Mitteln des Bundes und des Landes finanziert. Baubeginn war im Sommer 2019. In allen Unterrichtsräumen wurden Akustikdecken eingebaut. 2020 wurden alle Fenster erneuert werden. Weiterhin erfolgt der Einbau von zwei Treppenliften und eines Behinderten-WCs im Kellergeschoss. Eine behindertengerechte Rampe gewährleistet den Zugang zum Gebäude.

Mit Hilfe von Fördergeldern aus dem Programm Stark III erfolgt der Umbau der Turnhalle von Haus II zu einem Ganztags- und Veranstaltungszentrum – der Abschluss dieser Arbeiten ist im März 2020 erfolgt. Im Rahmen der energetischen Sanierung beträgt die Stark III-Förderung eine Höhe von 513.425,99 Euro, der Bereich allgemeine Sanierung 73.346,57 Euro. Des Weiteren flossen Fördergelder aus dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ in Höhe von 460.000 Euro. Primär erfolgt hier der Mensabetrieb der Schule. Gleichzeitig wird das Gebäude aber auch für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Finanziert wird das Programm Stark III aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) sowie aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt. 

Die IKT-Förderung dient der Modernisierung der Informations- und Kommunikationstechnik. Die PC-Ausstattung wurde erneuert und verbessert. Damit ist die Schule für die Zukunft in allen Bereichen gut aufgestellt.

Perspektivisch wird die Sanierung der Fassade am Haus II erfolgen und damit die bauliche Arbeiten weitestgehend abschließen.

II) Die Stadt Aschersleben erhielt vom Landesverwaltungsamt einen positiven Fördermittelbescheid für den Zeitraum 2017/2018. Er ermöglicht die Umsetzung eines Investitionsvorhabens am Gymnasium Stephaneum in Aschersleben.

Die Stadt Aschersleben erhielt einen Zuwendungsbescheid über die Gewährung von Zuwendungen in Höhe von ca. 150.000,- Euro aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) für die Anschaffung von Netzen, Infrastruktur- und Arbeitsplatzkomponenten für das Gymnasium Stephaneum. Der Eigenanteil der Stadt beläuft sich auf rund 50.000 Euro.

Ausgebaut wird die bestehende Richtfunkstrecke zwischen den Häusern I und II des Gymnasiums Stephaneum. Dabei soll die aktuelle Bandbreite von etwa 20 Megabit auf künftig 1 Gigabit erhöht werden. Ferner wird die entsprechende Hardware aktualisiert. Der Ausbau dient der Optimierung der Kommunikationskanäle zwischen den Objekten.

5. Dorfgemeinschaftshaus Klein Schierstedt

Die Stadt Aschersleben erhielt vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte einen positiven Fördermittelbescheid, welcher die Umsetzung einer Baumaßnahme am Dorfgemeinschaftshaus in Klein Schierstedt ermöglicht

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 120.000,- Euro. Das Vorhaben wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (ELPR) gemäß der Maßnahme „Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER (CLLD) unter dem Schwerpunktbereich „Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten“ aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt mit rund 90.000,- Euro gefördert.

Ziel der Maßnahme ist die Aufwertung des Ortskerns durch die Erhaltung des Objektes, welches u.a. auch als Gemeindesaal und Heimatstube genutzt wird. Hierfür wird das Dach des 1936 erbauten Gebäudes komplett saniert mit der Maßgabe, dass die ursprüngliche Biberschwanzeindeckung beibehalten wird.

6. Freckleben, Domäne 3

Die Stadt Aschersleben hat für das Sanierungsobjekt in Freckleben, Domäne 3, einen positiven Fördermittelbescheid vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte erhalten.
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen 307.000,00 Euro.
Das Vorhaben wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalte 2014 – 2020 (ELPR) aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalts mit rund 230.250,00 Euro gefördert.

Ziel der Maßnahme ist die Aufwertung des Ortskerns durch die Erhaltung des Objektes, in dem sich u.a. der Gemeindesaal, die Büros des Ortsbürgermeisters, die Kindertagesstätte und Räume für die Kinderfeuerwehr befinden.

Am Gebäude werden die Dacheindeckung sowie die Fassade erneuert. Außerdem wird die Obergeschossdecke gedämmt.

7. Dorfgemeinschaftshaus Schackstedt - Dachsanierung

Die Stadt Aschersleben erhielt vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte einen positiven Fördermittelbescheid, welcher die Umsetzung einer Baumaßnahme (Dachsanierung) am Dorfgemeinschaftshaus in Schackstedt ermöglicht.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 138.600,- Euro. Das Vorhaben wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (ELPR) gemäß der Maßnahme „Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER (CLLD) unter dem Schwerpunktbereich „Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten“ aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt mit rund 103.290,- Euro gefördert.

Ziel der Maßnahme ist die Aufwertung des Ortskerns. Hierfür soll eine Mehrfachnutzung des Gebäudes wie folgt ermöglicht werden: Büroräume für Ortsbürgermeister und Kontaktmitarbeiter, Aufenthaltsraum für Mitarbeiter des Bauwirtschaftshofes, Gemeinderaum für ca. 40 Personen sowie die bereits vorhandene Kindertagesstätte.

Mit den zur Verfügung stehenden Fördermitteln soll zuerst das Dach saniert werden.

8. Burg Freckleben - Dachsanierung des ehemaligen Futterstalles

Die Stadt Aschersleben erhielt vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte einen positiven Fördermittelbescheid, welcher die Umsetzung einer Baumaßnahme (Dachsanierung) an der Burg Freckleben ermöglicht.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 120.000,- Euro. Das Vorhaben wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (ELPR) gemäß der Maßnahme „Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER (CLLD) unter dem Schwerpunktbereich „Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten“ aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt mit rund 90.000,- Euro gefördert.

Um die Grundvoraussetzungen für eine Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen, ist als erster Schritt das Dach instand zu setzen. Der komplette Dachbereich ist nicht ausgebaut und bietet Reserven als Lager- und Umkleideraum, als Ort für kulturelle Zwecke sowie temporäre Übernachtungsmöglichkeiten für den Radtourismus an historischer Stätte.