Öffentlichkeitsbeteiligung zu Bauleitplanverfahren

Frühzeitige Bürgerbeteiligung zum Vorentwurf des Bebauungsplanes Nr. 42 Teil A „Sondergebiet – Dr.-Wilhelm-Feit-Straße Nord“

Bebauungsplan Nr. 42 Teil A (Vorentwurf) – Plan

Bebauungsplan Nr. 42 Teil A (Vorentwurf) – Begründung

Bebauungsplan Nr. 42 Teil A (Vorentwurf) – Amtliche Bekanntmachung

 


Frühzeitige Bürgerbeteiligung zum Vorentwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 25 „Sondergebiet – PV-Anlage An der neuen Siedlung“ in Freckleben

vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 25 (Vorentwurf) – Plan

vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 25 (Vorentwurf) – Begründung

vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 25 (Vorentwurf) – Amtliche Bekanntmachung

 

 

 

Öffentliche Bekanntmachung des Landkreises Harz, Umweltamt, Sachgebiet Immissionsschutz/Chemikaliensicherheit

 

gemäß § 10 Abs. 3, 4 und 6 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) zum Antrag der juwi AG auf Erteilung eines Vorbescheides nach § 9 BImSchG zur Errichtung und zum Betrieb von 9 Windkraftanlagen (WKA) im Windpark Reinstedt / Ermsleben

Die  juwi AG, Energie-Allee 1, 55286 Wörrstadt hat mit Antrag vom 17.07.2020 beim Landkreis Harz auf der Grundlage des § 9 BImSchG i. V. m. Nr. 1.6.2 des Anhangs 1 zur Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) einen Vorbescheid zur Klärung einzelner Genehmigungsvoraussetzungen  für die Errichtung und den Betrieb von 9 WKA den Vorbescheid  am Standort Falkenstein / Harz, Ortsteil Reinstedt und Ortsteil Ermsleben

Gemarkung:        Reinstedt       Reinstedt       Ermsleben
Flur:                     8                    5                     19
Flurstücke:          21, 24, 35      14                   47, 2

beantragt.

Mit dem Antrag auf Vorbescheid soll über die Zulässigkeit hinsichtlich
- Schallimmissionen
- Schattenwurfimmissionen und
- Standorteignung (Turbulenzintensität)
entschieden werden. Zu allen anderen Genehmigungsvoraussetzungen erfolgt eine vorläufige Beurteilung der Auswirkungen des Vorhabens. Auf der Basis des beantragten Vorbescheides dürfen die WKA noch nicht errichtet werden. Dies setzt einen Genehmigungsantrag nach § 4 BImSchG voraus.

Der Umfang des Vorbescheides umfasst folgende Anlagenteile:

• 7 WKA vom Typ Vestas V 162, Leistung 5,6 MW, Nabenhöhe 169m, Rotordurchmesser 162m, Gesamthöhe 250m
auf den Flurstücken Gemarkung Reinstedt, Flur 8, Flurstück 21 und 24 sowie Gemarkung Reinstedt, Flur 5, Flurstück 14 sowie Gemarkung Ermsleben, Flur 19, Flurstücke 47 und 2 und
• 2 WKA vom Typ Vestas V 150, Leistung 5,6 MW, Nabenhöhe 125m, Rotordurchmesser 150m, Gesamthöhe 200m
auf dem Flurstück Gemarkung Reinstedt, Flur 8, Flurstück 35.

Es handelt sich um ein Repoweringprojekt, bei dem gleichzeitig mit der Errichtung der 9 beantragten WKA 17 bestehende WKA im Windpark Reinstedt / Ermsleben zurückgebaut werden sollen.

Die Anlagen sollen nach Plan der Antragstellerin im April 2025 in Betrieb genommen werden.

Über die Zulässigkeit ist gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 1c der 4. BImSchV in einem förmlichen Zulassungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung zu entscheiden.

Im Rahmen des Vorbescheid-Verfahrens wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Die Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung ergibt sich aus § 9 UVPG i.V.m. Anlage 1 Nr. 1.6.1. Ein UVP-Bericht ist Bestandteil der Antragsunterlagen.

Bei dem Scoping Termin am 07.10.2019 im Landratsamt des Landkreises Harz wurde der Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsprüfung festgelegt.

Zuständig für die Durchführung des Vorbescheidverfahrens ist der Landkreis Harz.

Das Vorhaben wird hiermit gemäß § 10  BImSchG in Verbindung mit §§ 8 ff. der 9. BImSchV öffentlich bekannt gemacht.

Bezeichnung der nach § 9 Abs. 1 Nr. 3 der 9. BImSchV für das Vorhaben  entscheidungserheblichen Berichte (Gutachten) und Empfehlungen:
- allgemeinverständliche Kurzbeschreibung des Vorhabens
- Geräuschimmissionsprognose
- Schattenwurfgutachten
- landschaftspflegerischer Begleitplan
- UVP-Bericht, mit allgemeinverständlicher Zusammenfassung
- Artenschutzfachbeitrag
- faunistische Gutachten zu Groß- und Greifvögel, Fledermäuse, Zauneidechse
- NATURA 2000 Verträglichkeitsstudie
- Gutachten zur Standorteignung (Turbulenzen)
- Extremwindgutachten
- gutachterliche Stellungnahme zur Risikobewertung Eisabwurf / Eisabfall
- Typenprüfungen
- Anlagenbezogene Bauunterlagen sowie Lagepläne


Der Antrag auf Erteilung eines Vorbescheides sowie die vorgenannten Unterlagen liegen in der Zeit

vom 29.03.2021 bis einschließlich 28.04.2021

bei folgenden Behörden aus und können zu den angegebenen Werktagen und Zeiten eingesehen werden:

1. Stadt Falkenstein
    OT Ermsleben
    Bauamt, Zimmer 17
    Markt 1
    06463 Falkenstein / Harz

Montag        9.00 – 11.30 Uhr
Dienstag      9.00 – 11.30 Uhr und 13.30 – 17.30 Uhr
Donnerstag  9.00 – 11.30 Uhr und 13.30 – 15.00 Uhr
Freitag         9.00 – 11.30 Uhr

Bitte beachten Sie, dass die Verwaltung der Stadt Falkenstein zur Eindämmung des Corona-Virus für die Öffentlichkeit nur eingeschränkt zugänglich ist. Eine persönliche Einsichtnahme in die Antragsunterlagen ist daher nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Zur Terminvereinbarung nutzen Sie bitte die Telefonnummer 034743/962-62.

2. Stadt Aschersleben
    Stadtplanungsamt, Zimmer 460
    Markt 1
    06449 Aschersleben

 Montag        8.30 – 12.00 Uhr und 13.00 – 15.00 Uhr
 Dienstag      8.30 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr
 Mittwoch      8.30 – 12.00 Uhr
 Donnerstag  8.30 – 12.00 Uhr und 13.00 – 18.00 Uhr
 Freitag         8.30 – 12.00 Uhr

Bitte beachten Sie, dass die Verwaltung der Stadt Aschersleben zur Eindämmung des Corona-Virus für die Öffentlichkeit nur eingeschränkt zugänglich ist. Eine persönliche Einsichtnahme in die Antragsunterlagen ist daher nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Zur Terminvereinbarung nutzen Sie bitte die Telefonnummern 03473/958-610 oder 03473/958-613.

3. Stadt Seeland
    OT Nachterstedt
    Bauamt, Zimmer 20
    Lindenstraße 1
    06469 Seeland

 Montag       9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 15.00 Uhr
 Dienstag     9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 17.30 Uhr
 Donnerstag 9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr
 Freitag        9.00 – 11.30 Uhr

Bitte beachten Sie, dass die Verwaltung der Stadt Seeland zur Eindämmung des Corona-Virus für die Öffentlichkeit nur eingeschränkt zugänglich ist. Eine persönliche Einsichtnahme in die Antragsunterlagen ist daher nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Zur Terminvereinbarung nutzen Sie bitte die Telefonnummer 034741/932-36.

4. Landkreis Harz (als zuständige Genehmigungsbehörde)
    Haus II, Umweltamt, Zimmer 453
    Friedrich-Ebert-Str. 42
    38820 Halberstadt

 Montag       8.30 – 12.00 Uhr
 Dienstag     8.30 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr
 Donnerstag 8.30 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr
 Freitag        8.30 – 12.00 Uhr

Bitte beachten Sie, dass die Verwaltung des Landkreises Harz zur Eindämmung des Corona-Virus für die Öffentlichkeit nur eingeschränkt zugänglich ist. Eine persönliche Einsichtnahme in die Antragsunterlagen ist daher nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Zur Terminvereinbarung nutzen Sie bitte die Telefonnummern 03941/5970-5758 oder 03941/5970-5753.

Der Inhalt der Bekanntmachung, der UVP-Bericht sowie die das Vorhaben betreffenden entscheidungserheblichen Berichte und Empfehlungen werden zudem über das zentrale Portal des Landes Sachsen-Anhalt zugänglich gemacht und sind auf folgender Internetseite: www.uvp-portal.de einsehbar. Maßgeblich ist der Inhalt der ausgelegten Unterlagen.

Einwendungen gegen das Vorhaben können in der Zeit

vom 29.03.2021 bis einschließlich 28.05.2021

schriftlich bei der Genehmigungsbehörde (Landkreis Harz, Umweltamt) oder bei der Stelle erhoben werden, bei der der Antrag und die Unterlagen zur Einsicht ausliegen oder elektronisch erhoben werden. Elektronische Einwendungen sind an: umweltamt(at)kreis-hz.de zu richten. Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind für das Vorbescheidverfahren alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.

Die Einwendungen sollen neben Vor- und Familiennamen bzw. Firmenbezeichnung auch die vollständige und leserliche Anschrift des Einwenders enthalten. Aus den Einwendungen muss erkennbar sein, wodurch sich der Einwender durch das Vorhaben beeinträchtigt sieht.
Einwendungen sind dem Antragsteller und den beteiligten Behörden, deren Aufgaben berührt werden, durch die Genehmigungsbehörde bekannt zu geben.
Auf Verlangen des Einwenders werden dessen Namen und Anschrift unkenntlich gemacht, soweit die Angaben nicht zur ordnungsgemäßen Durchführung des Verwaltungsverfahrens erforderlich sind.

Bei Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftenlisten unterzeichnet werden oder in Form vervielfältigter gleichlautender Texte eingereicht werden (gleichförmige Eingaben), gilt für das Verfahren derjenige Unterzeichner als Vertreter der übrigen Einwender, der darin mit seinem Namen, seinem Beruf und seiner Anschrift als Vertreter bezeichnet ist, soweit er nicht von ihnen als Bevollmächtigter bestellt worden ist. Vertreter kann nur eine natürliche Person sein. Gleichförmige Einwendungen, die die vorgenannten Angaben nicht deutlich sichtbar auf jeder mit Unterschrift versehenen Seite enthalten, können unberücksichtigt bleiben.

Sofern frist- und formgerechte Einwendungen vorliegen, werden diese in einem öffentlichen Erörterungstermin am
30.06.2021
10.00 Uhr
Dorfgemeinschaftshaus Reinstedt
Berg 259
06463 Falkenstein/Harz OT Reinstedt

mit den Einwendern und dem Antragsteller erörtert. Eine gesonderte Einladung ergeht nicht mehr. Kann der Erörterungstermin an diesem Tag nicht abgeschlossen werden, wird er an dem folgenden Werktag fortgesetzt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Durchführung des Erörterungstermins im Ermessen der Genehmigungsbehörde liegt und nur stattfindet, wenn rechtzeitig erhobene Einwendungen näher zu erläutern sind, soweit dies für die Prüfung der Voraussetzungen zur Entscheidung über den Vorbescheid von Bedeutung sein kann. Die Entscheidung, ob der Erörterungstermin durchgeführt wird, wird rechtzeitig vorher bekannt gegeben. Für den Fall, dass ein Erörterungstermin stattfindet, werden form- und fristgerecht erhobene Einwendungen auch bei Ausbleiben des Antragstellers oder von Personen, die Einwendungen erhoben haben, erörtert.
Wenn keine Einwendungen erhoben werden, findet der Erörterungstermin nicht statt. Dies wird nicht erneut bekannt gegeben.

Gemäß § 12 Abs. 1 der 9. BImSchV wird hiermit gleichzeitig bekannt gegeben, dass der vorgesehene Erörterungstermin am 29.04.2021 nicht stattfindet, da eine erneute Auslegung der Antragsunterlagen erforderlich wurde. Die bisher geltend gemachten Einwendungen werden berücksichtigt und ggf. am 30.06.2021 erörtert.

Er wird darauf hingewiesen, dass Kosten, die durch die Einsichtnahme in die Antrags- und weiteren Unterlagen, durch das Vorbringen von Äußerungen oder die Teilnahme am Erörterungstermin entstehen, nicht erstattet werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Zustellung der Entscheidung über den Antrag und damit auch die Entscheidung über die Einwendungen, mit Ausnahme an den Antragsteller, durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann.

Hinweise zum Datenschutz
Bei der Durchführung von förmlichen Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) werden regelmäßig personenbezogene Daten der Verfahrensbeteiligten durch die zuständige Behörde verarbeitet.
Es handelt sich um eine erforderliche Verarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 Satz 1c DSGVO. Sowohl der Vorhabenträger, als auch dessen Beauftragte sind zur Einhaltung der DSGVO verpflichtet. Ergänzend wird auf die Hinweise zum Datenschutz auf der Homepage des Landkreises Harz verwiesen (https://www.kreis-hz.de/de/amtliche-bekanntmachungen/oeffentliche-bekanntgabe-des-landkreises-harz-umweltamt-sachgebiet-immissionsschutzchemikaliensicherheit.html).


Halberstadt, den 05.03.2021      gez Sinnecker

 

 

Positive Fördermittelbescheide für die Stadt Aschersleben

1. Aufwertung Sanierungsgebiet-Innenstadtring

Die Stadt Aschersleben erhielt im Dezember 2020 vom Landesverwaltungsamt einen positiven Fördermittelbescheid, der die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen im Sanierungsgebiet Innenstadtring in den kommenden Jahren ermöglichen wird.

Gemäß Erlass des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr (MLV) über die Programmaufnahme für die Städtebauförderung 2020 wird die Maßnahme Sanierungsgebiet Innenstadtring über das Förderungsprogramm „Förderung des Wachstums und der nachhaltigen Erneuerung, Programmbereich Aufwertung“ in einer Gesamthöhe von 3,727 Millionen Euro bewilligt. Darin sind Fördermittel des Bundes und des Landes zu je 50 Prozent in Höhe von insgesamt 2,559 Millionen Euro enthalten. Der Eigenanteil der Stadt Aschersleben beläuft sich auf rund 1,168 Mio. Euro.

  • Folgende Maßnahmen sollen bis 2024 umgesetzt werden:
    Modernisierung Hohe Straße 19
    Neubau Hinterbreite 5-7
    Neubau Liebenwahnscher Plan 11
    Parkplätze und Gehwegsanierung Pfeilergraben
    Mehrkosten Ausbau Auf dem Graben
    Modernisierung/Instandsetzung Klosterhof 5
    Modernisierung/Instandsetzung Mauerstraße 4-5

2. Aufwertung Königsauer Viertel – Neubau Mensa und Klassenräume in der Grundschule Staßfurter Höhe

Die Stadt Aschersleben erhielt im Dezember 2020 vom Landesverwaltungsamt einen positiven Fördermittelbescheid, der den Neubau einer Mensa sowie von Klassenräumen an der Grundschule Staßfurter Höhe ermöglichen wird.

Gemäß Erlass des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr (MLV) über die Programmaufnahme für die Städtebauförderung 2020 wurde die Maßnahme Königsauer Viertel über das Förderungsprogramm „Förderung des Wachstums und der nachhaltigen Erneuerung, Programmbereich Aufwertung“ in einer Gesamthöhe von 1,563 Millionen Euro bewilligt. Darin sind Fördermittel des Bundes und des Landes zu je 50 Prozent in Höhe von insgesamt 1,042 Millionen Euro enthalten. Der Eigenanteil der Stadt Aschersleben beläuft sich auf rund 521.000 Mio. Euro.

3. Rückbau Königsauer Viertel – Kopernikusstraße 10-16 durch die AGW

Die Stadt Aschersleben erhielt im Dezember 2020 vom Landesverwaltungsamt einen positiven Fördermittelbescheid, der den Rückbau des Gebäudes Kopernikusstraße 10-16 im Königsauer Viertel ermöglichen wird.

Gemäß Erlass des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr (MLV) über die Programmaufnahme für die Städtebauförderung 2020 wurde die Maßnahme Königsauer Viertel über das Förderungsprogramm „Förderung des Wachstums und der nachhaltigen Erneuerung, Programmbereich Rückbau“ in einer Gesamthöhe von rund 109.500 Euro bewilligt. Die Maßnahme wird zu 100 Prozent durch Mittel des Bundes und des Landes gefördert – mit jeweils 54.724 Euro.

Der Rückbau umfasst 33 Wohneinheiten und soll 2021 umgesetzt werden.

 


4. Dorfgemeinschaftshaus Schackstedt – Dach- und Fassadensanierung

Die Stadt Aschersleben erhielt vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte im Jahr 2020 einen Zuwendungsbescheid, der die Umsetzung einer Baumaßnahme, die Dachsanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Schackstedt, ermöglicht.

Die Gesamtkosten des Bauvorhabens betragen rund 138.000 Euro. Das Vorhaben wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (EPLR) gemäß der Maßnahme „Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER (CLLD)“ unter dem Schwerpunktbereich „Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten" aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Es fließen Fördermittel in Höhe von rund 103.000 Euro.

Anfang Februar 2021 folgt vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte ein Zuwendungsbescheid, der die Fassadensanierung am Dorfgemeinschaftshauses in Schackstedt ermöglicht.

Die Gesamtkosten der Fassadensanierung betragen rund 183.000 Euro. Das Vorhaben wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (EPLR) gemäß der Maßnahme „Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER (CLLD)“ unter dem Schwerpunktbereich „Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten" aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Es fließen Fördermittel in Höhe von rund 96.700 Euro.

Beide Maßnahmen sollen in einem Zuge zeitnah begonnen werden, um Kosten für die Gerüstbauarbeiten und den Blitzschutz zu sparen.

5. Burg Freckleben – Dachsanierung Futterstall

Die Stadt Aschersleben erhielt vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte im Jahr 2020 einen Zuwendungsbescheid, der die Umsetzung einer Baumaßnahme – Dachsanierung ehemaliger Futterstall der Burg Freckleben – auf der Burg Freckleben ermöglicht.

Die Gesamtkosten des Bauvorhabens betragen 120.000 Euro. Das Vorhaben wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (EPLR) gemäß der Maßnahme „Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER (CLLD)“ unter dem Schwerpunktbereich „Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten“ aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Es fließen Fördermittel in Höhe von rund 90.000 Euro.

Die Baumaßnahme hat begonnen. Die Lose Gerüstbau und Dachdeckerarbeiten sind bereits ausgeschrieben und vergeben. Das Los Blitzschutz ist aktuell noch im Ausschreibungsverfahren. Die Arbeiten sollen bis Mai 2021 abgeschlossen sein.

6. Untersuchung und Verfüllung von Tagebaulöchern in Drohndorf

Die Erkundungsarbeiten der altbergmännischen Hohlräume im Untergrund am Lindenberg in Drohndorf, die im Jahr 2019 im Auftrag der Stadt Aschersleben begannen, konnten im Frühjahr 2020 abgeschlossen werden. Weitere Erkundungsarbeiten unter dem angrenzenden Gelände der Deutschen Bahn sind beendet, die Ergebnisse liegen aktuell noch nicht vor. Dem Abschlussbericht zufolge wird ein zu verfüllendes Hohlraumvolumen von maximal 4.000 Kubikmetern prognostiziert.

Die Erkundungsarbeiten sowie die anschließende Verwahrung der bergmännischen Hohlräume wird durch die Europäische Union aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)“ zu 80 Prozent und durch das Land Sachsen–Anhalt im Rahmen des Programmes „Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Bergbausanierungsmaßnahmen im Altbergbau ohne Rechtsnachfolger im Land Sachsen-Anhalt“ zu weiteren 20 Prozent voll finanziert. Da sich bereits bei der Durchführung der Erkundungsarbeiten Mehrkosten gegenüber dem Zuwendungsbescheid vom Mai 2018 in Höhe von 560.000 Euro ergeben haben, wurde eine Erhöhung der Bewilligung beantragt. Im März 2020 wurden der Stadt die benötigten Fördermittel mit dem 1. Änderungsbescheid in Höhe von 2.444.022,00 Euro von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt bewilligt.

Die Vergabe der Planungsleistungen für die Verwahrung der Hohlräume ist, nach entsprechender Vorbereitung und Ausschreibung, für die Mitte dieses Jahres geplant. Nach Erarbeitung der Planung zum Jahresende und Ausschreibung der eigentlichen Verwahrungsarbeiten über den Winter, soll Anfang 2021 mit der Verfüllung begonnen werden.

7. Grundschule Mehringen 

Mit rund 1,3 Millionen Euro fördert der Bund auf der Grundlage der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen (Richtlinie Schulinfrastruktur) den Ersatzneubau der Turnhalle an der Grundschule in Mehringen inklusive der Gestaltung der Außenanlagen. Insgesamt wird das Projekt ca. 1,45 Millionen Euro kosten. Der Bau soll im Frühjahr 2020 beginnen und möglichst bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Zuvor muss die an gleicher Stelle stehende marode alte Halle abgerissen werden.

Mit dieser Förderung wird der letzte Bauabschnitt an der Grundschule in Mehringen abgeschlossen. Dann müssen die rund 100 Schüler der Grundschule nicht mehr mit dem Bus in die etwa 8 Kilometer entfernte Sporthalle am Ascaneum gefahren werden, sondern können den Sportunterricht vor Ort durchführen.

8. Dorfgemeinschaftshaus Schackenthal


Die Stadt Aschersleben erhielt vom Landesverwaltungsamt einen positiven Fördermittelbescheid, der die Umsetzung einer Baumaßnahme – Anbau eines Lagerraumes - am Dorfgemeinschaftshaus in Schackenthal ermöglicht. 

Die Gesamtkosten des Bauvorhabens betragen 60.000 Euro. Das Vorhaben wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (ELPR) gemäß der Maßnahme „Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER (CLLD) unter dem Schwerpunktbereich „Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten“ aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt mit rund 48.000 Euro gefördert. 

Ziel der Maßnahme ist der Anbau eines Lagerraumes. Baubeginn war Mitte Oktober 2019. Die Bauarbeiten wurden mittlerweile abgeschlossen.

9. Gymnasium Stephaneum

I)
Aus den Programmen Stark III, Stark V, IKT sowie Denkmalschutz standen bzw. stehen für umfangreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen sowie Ausstattungen am Stephaneum in den vergangenen 2 Jahren rund 1,7 Millionen Euro zur Verfügung. Mit den städtischen Eigenmitteln ergab sich eine Gesamtinvestitionssumme vom 2,5 Millionen Euro.

Fördermittel aus dem Programm Stark V machten die langersehnte Sanierung von Haus II des Gymnasiums Stephaneum möglich. Die Förderung beträgt 774.242 Euro und wird aus Mitteln des Bundes und des Landes finanziert. Baubeginn war im Sommer 2019. In allen Unterrichtsräumen wurden Akustikdecken eingebaut. 2020 wurden alle Fenster erneuert werden. Weiterhin erfolgt der Einbau von zwei Treppenliften und eines Behinderten-WCs im Kellergeschoss. Eine behindertengerechte Rampe gewährleistet den Zugang zum Gebäude.

Mit Hilfe von Fördergeldern aus dem Programm Stark III erfolgt der Umbau der Turnhalle von Haus II zu einem Ganztags- und Veranstaltungszentrum – der Abschluss dieser Arbeiten ist im März 2020 erfolgt. Im Rahmen der energetischen Sanierung beträgt die Stark III-Förderung eine Höhe von 513.425,99 Euro, der Bereich allgemeine Sanierung 73.346,57 Euro. Des Weiteren flossen Fördergelder aus dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ in Höhe von 460.000 Euro. Primär erfolgt hier der Mensabetrieb der Schule. Gleichzeitig wird das Gebäude aber auch für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Finanziert wird das Programm Stark III aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) sowie aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt. 

Die IKT-Förderung dient der Modernisierung der Informations- und Kommunikationstechnik. Die PC-Ausstattung wurde erneuert und verbessert. Damit ist die Schule für die Zukunft in allen Bereichen gut aufgestellt.

Perspektivisch wird die Sanierung der Fassade am Haus II erfolgen und damit die bauliche Arbeiten weitestgehend abschließen.

II) Die Stadt Aschersleben erhielt vom Landesverwaltungsamt einen positiven Fördermittelbescheid für den Zeitraum 2017/2018. Er ermöglicht die Umsetzung eines Investitionsvorhabens am Gymnasium Stephaneum in Aschersleben.

Die Stadt Aschersleben erhielt einen Zuwendungsbescheid über die Gewährung von Zuwendungen in Höhe von ca. 150.000,- Euro aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) für die Anschaffung von Netzen, Infrastruktur- und Arbeitsplatzkomponenten für das Gymnasium Stephaneum. Der Eigenanteil der Stadt beläuft sich auf rund 50.000 Euro.

Ausgebaut wird die bestehende Richtfunkstrecke zwischen den Häusern I und II des Gymnasiums Stephaneum. Dabei soll die aktuelle Bandbreite von etwa 20 Megabit auf künftig 1 Gigabit erhöht werden. Ferner wird die entsprechende Hardware aktualisiert. Der Ausbau dient der Optimierung der Kommunikationskanäle zwischen den Objekten.