Rolina Nell

Aus den Niederlanden kommt die 1968 geborene Rolina Nell zu uns nach Aschersleben.
Nach erfolgreichem Abschluss an der Akademie für Kunst und Design Groningen widmet sich bis heute der Malerei, dem Zeichnen und dem Fertigen von Wandbildern.
In ihrem Heimatland ist sie regelmäßig  in Ausstellungen vertreten, außerdem reist sie viel und nimmt an Stipendien weltweit teil. Während mehrjähriger Tätigkeit in Rotterdam organisierte sie für andere Künstler auch Stipendienprogramme und realisierte Ausstellungen und Kunstprojekte.

In ihren Werken beschäftigt sie sich vorwiegend mit weiblicher Identität im kulturellen Kontext.
Auf der Grundlage von gefundenen und selbst erstellten Fotografien, verbunden mit langer Beobachtung und Reflexion entsteht eine Szene, ein situativer Moment im Bild.

Soenke Thaden

Der 1987 in Sande geborene Künstler lebt seit 2011 in Leipzig und ist derzeit Meisterschüler bei Frau Prof. Annette Schröter (HGB Leipzig).
2017 erhielt er sein Diplom mit Auszeichnung, in etlichen inländischen Ausstellungen und –beteiligungen konnte der in diesem Jahr jüngste am Programm teilnehmende Künstler bereits sein Können zur Schau stellen.

Seine mit grafischen Elementen komponierten Werke zeichnen sich durch eine Art Plastizität aus, die Neugier beim Betrachten auslöst und denen eine Verschmelzung von Vordergrund und Hintergrund eigen ist.

Reiko Yamaguchi

Derzeit in Braunschweig lebend, studierte die Japanerin von 2007 bis 2012 in Kyoto und Tokio und ist seit 2013 beim Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig zu finden. Dort ist sie seit 2018 Meisterschülerin bei Frau Prof. Corinna Schnitt.
1982 in Okayama geboren, weist Reiko Yamaguchi eine beeindruckende Ausstellungsvita vor.
Über Japan, Italien, den USA und auch in Deutschland stellt die Künstlerin seit 2007 regelmäßig aus.

In ihrer Arbeit beschäftigt sich R. Yamaguchi vordergründig mit Linien. Die Linie als Prozess, der Punkt als Beginn der Linie und somit als Teil jeder Linie. Linien als Prozess und Bestandteil unseres Lebens in Schrift, Bild und Zeichnung. Das Hinzufügen oder Weglassen einer Linie inspiriert ein neues Bild…

Jean Bedez

Im schönen Elsass, in Colmar geboren, lebt und arbeitet Jean Bedez heute in Paris. Er hat eine Ausbildung und zwei Diplome in plastischer Kunst und studierte dafür in Nancy und Paris.

Auch und gerade in seinem zeichnerischem Werk spielt die Plastik und das plastische Element  eine zentrale Rolle.

Von immenser Schönheit – eher einer fotografische Arbeit als einer Zeichnung ähnelnd, präsentieren sich plastische Szenerien in den großformatigen Werken des französischen Künstlers, in denen oft zerstörte, ruinöse Bauten und als Gegenstück unzerstörte Landschaft und Schönheit, irritierende Paarungen eingehen.