Informationen zum Corona-Virus für Unternehmen und Gewerbetreibende

Die Wirtschaftsförderung ist Montag - Freitag von 08:00 - 15:00 Uhr unter 03473 / 958-980 oder schriftlich unter wirtschaft(at)aschersleben.de zu erreichen.

Auf dieser Seite informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen zu unternehmensrelevanten Fragen zum Coronavirus. Die Stadt Aschersleben übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben! Es handelt sich um einen Service der Aschersleber Wirtschaftsförderung für alle Partner, ortsansässige Unternehmen und Gewerbetreibende.

01.12.2020

Staatliche Hilfen ausgeweitet

Übersicht der IHK Halle-Dessau zu:

• Dezember Hilfen
• Überbrückungshilfe III
• Neustarthilfe für Solo-Selbständige

November-Hilfen können ab sofort beantragt werden 

Von angeordneten Schließungen betroffene Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen werden durch eine „außerordentliche Wirtschaftshilfe“ unterstützt, der sogenannten Novemberhilfe. Die Betroffenen erhalten schnell und unbürokratisch Hilfe – in Form von Zuschüssen von 75 Prozent ihres entsprechenden durchschnittlichen Umsatzes im November 2019, tageweise anteilig für die Dauer des Corona-bedingten Lockdowns. Anträge können ab sofort gestellt werden.

  • Weiterführende Informationen sowie den Link zu den Antragsformularen finden Sie hier.

Überbrückungshilfe III bis Juni 2021 in Arbeit

  • Fixkostenzuschüsse sollen bis auf 200.000 Euro pro Monat erhöht werden
  • Änderungen zu angesetzten Kosten, u.a. Instandhaltung, Modernisierung, Abschreibung
  • „Neustart - Hilfe für Solo-Selbständige“ soll ebenfalls gestartet werden


Quelle: IHK Halle/Dessau Artikel No.: 4949812, https://www.halle.ihk.de/mini-startseiten/informationen-zum-coronavirus/hilfe-fuer-unternehmen/staatliche-hilfen-ausgeweitet-4949812

 

Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes:

  • Einnahmen aus dem Außer Haus-Verkauf (Gastronomie) sollen von den zugesagten Hilfen nicht abgezogen werden.
  • Pro Woche sollen Restaurants bis zu 75 Prozent ihres durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes vom November 2019 erhalten.
  • Geplant ist, dass Betriebe vor Ende des Monats mindestens Abschlagzahlungen erhalten.

Quelle: Tagesschau, Deutschlandfunk

  • Firmen, die jünger als ein Jahr sind, können  durchschnittlichen Wochenumsatz des vergangenen Oktobers heranziehen.
  • die Erstattung würde nur auf Umsätze mit vollem Mehrwertsteuersatz begrenzt. "To Go"-Verkäufe sind damit ausgenommen, da auf sie der reduzierte Mehrwertsteuersatz angewendet wird.
  • Einerseits müssen Gastronomen bei der Angabe der Referenz-Umsätze aus November 2019 die Außer-Haus-Verkäufe herausrechnen. Andererseits werden „To Go“-Verkäufe im laufenden Monat nicht auf die Erstattung angerechnet.
  • Abgesehen davon sollen demnach Umsätze, die 25 Prozent des Umsatzes im Vorjahr überschreiten, auf die Hilfen angerechnet werden.
  • Auch indirekt vom Lockdown betroffene Unternehmen können auf Erstattung hoffen. Dafür müssen sie allerdings nachweisen, dass 80 Prozent ihrer Umsätze direkt von der Zusammenarbeit mit Unternehmen abhängen, die ihrerseits unmittelbar von den angeordneten Schließungen betroffen sind.

Quelle: Tagesspiegel

  • Solo-Selbständige können als Bezugsrahmen für den Umsatz auch den durchschnittlichen Vorjahresumsatz zugrunde legen.
  • Die Fixkosten werden pauschaliert.
  • die Wirtschaftshilfe wird mit bereits erhaltenen staatlichen Leistungen für den Zeitraum wie z. B. Kurzarbeitergeld oder Überbrückungshilfe oder mit eventuell späteren Leistungen aus der Überbrückungshilfe verrechnet.

Quelle: Homepage der Stadt Pfaffenhofen

Hier finden Sie die Zusammenfassung zu den Beschlüssen zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie aus der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28. Oktober 2020. Quelle des Dokumentes ist der BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.

Die Kernaussagen in der Zusammenfassung:

Ab dem 2. November treten deutschlandweit die im Folgenden dargelegten zusätzliche Maßnahmen in Kraft. Die Maßnahmen werden bis Ende November befristet.

1. Wichtigste Maßnahme:
• Abstand halten und Kontakte verringern
• Kontakte außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum reduzieren

2. Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit:
• nur mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, jedoch in jedem Falle maximal mit 10 Personen gestattet
• Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind inakzeptabel

3. Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert:
• generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche - auch von Verwandten - zu verzichten
• das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge
• Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt

4. Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen.

5. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt. Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.

6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und
Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb von Kantinen.

7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege
• bleiben weiter möglich
• Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet

8. Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet.
• nicht mehr als ein Kunde pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche

9. Schulen und Kindergärten bleiben offen.

10. außerordentliche Wirtschaftshilfe für geschlossene Unternehmen, Einrichtungen usw.
• Erstattungsbetrag 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter, womit die Fixkosten des Unternehmens pauschaliert werden
• größere Unternehmen werden nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben ermittelt

11. Der Bund wird bestehende Hilfsmaßnahmen für Unternehmen
• verlängern
• die Konditionen für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche verbessern (Überbrückungshilfe III) wie z.B. Kultur- und Veranstaltungswirtschaft; Soloselbständige
• KfW-Schnellkredit wird für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten geöffnet und angepasst

12. Die Arbeitgeber haben:
• ihre Mitarbeiter vor Infektionen zu schützen
• Infektionsketten, die im Betrieb entstehen, schnell zu identifizieren
• auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept umzusetzen
• Heimarbeit oder das mobile Arbeiten ist zu Hause zu ermöglichen

Letzte Aktualisierung: 28. Oktober 2020, die Verlinkungen sind chronologisch angeordnet

Liquiditätshilfen (Steuer/Kredite/Bürgschaften)

  • Bürgschaftsbank und Mittelständische Beteiligungsgesellschaft (BB und MBG) - Produktblatt BB EXPRESS, Telefon-Hotline: 0391 / 737520
  • In eigener Sache: Unternehmen und Gewerbetreibende/Selbstständige mit Gewerbesteuer-Vorauszahlung 2020 können bei ihrem zuständigen Finanzamt (z.B. Quedlinburg) einen Antrag auf Aufhebung stellen. Eine Kopie von diesem Antrag reichen Sie bitte bei der Stadtverwaltung/ Amt für Recht und Finanzen zu Händen von Frau P. Schmidt ein. Für Fragen steht Ihnen Frau P. Schmidt unter der Tel.-Nr.: 03473 / 958-222 zur Verfügung. 

  • Investitionsbank Sachsen-Anhalt:
    Sachsen-Anhalt MUT - IB-Mittelstandsdarlehen
    Sachsen-Anhalt IMPULS - IB-Gründungsdarlehen

Sonstiges

Zuschüsse für Taxi- und Mietwagenunternehmen: Für den Einbau von Trennschutzwänden in Taxis oder Mietwagen gewährt die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen einen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Die Förderung beträgt maximal 400 Euro pro Personenkraftwagen. Wichtig ist aber, dass erst nach dem genehmigten Förderbescheid nachgerüstet wird. Anträge können bis zum 31. August gestellt werden.

https://www.halle.ihk.de/branchen/verkehr/aktuelles/zuschuesse-fuer-taxi-und-mietwagenunternehmen-4819582

Kurzarbeitergeld/Leistungen SGB II

Hotlines

Salzlandkreis-Hotline zum Corona-Virus: 03471 / 684-2684
(Montag -Freitag 8-20 Uhr, Sonnabend und Sonntag 9-16 Uhr)

Jobcenter des Salzlandkreises hat Bürgertelefone eingerichtet:
Montag bis Freitag 9 - 12 Uhr, zusätzlich dienstags 14 - 18 Uhr sowie donnerstags 14 - 16 Uhr
Standort Aschersleben 03471 / 684 3685
Standort Bernburg 03471 / 684 3684
Standort Schönebeck 03471 / 684 3687
Standort Staßfurt 03471 / 684 3686.

Bundesagentur für Arbeit, zusätzliche Arbeitgeberservice-Hotline: 03471 / 6890-190