Inhalt

Rund eine Million Euro für Glasfaserausbau in Aschersleben

(Pressemitteiling des Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt)

Bund und Land fördern den weiteren Glasfaserausbau in Aschersleben (Salzlandkreis) mit knapp einer Million Euro. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag bei der Erschließung noch unterversorgter Adressen in den Ortsteilen der Stadt“, erklärte Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, heute in Groß Schierstedt beim ersten Spatenstich für das Vorhaben. Exakt 399 Haushalte in den Ortsteilen Groß und Klein Schierstedt profitierten davon.

„Attraktive Lebensräume funktionieren nur mit gut ausgebauten Infrastrukturen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, überall in Sachsen-Anhalt attraktive Strukturen zu schaffen, damit sich Menschen ansiedeln und Unternehmen entstehen und weiterwachsen können“, sagte Hüskens. „Gerade in ländlichen Regionen ist der geförderte Glasfaserausbau unverzichtbar, weil der Markt allein dort oft an seine Grenzen stößt“, hob die Ministerin hervor. „Unser Anspruch ist klar: Auch außerhalb der Ballungsräume sollen die Bürger und Unternehmen eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur erhalten. Damit der Ausbau schneller vorankommt, müssen wir Verfahren vereinfachen, Bürokratie abbauen und Genehmigungen beschleunigen. An unseren Ausbauzielen halten wir dabei konsequent fest – eine flächendeckende Glasfaserversorgung bleibt unser Maßstab. Jetzt kommt es aber auch auf die Menschen vor Ort an: Wer die Möglichkeit hat, sollte den Schritt gehen, auf Glasfaser umsteigen und nicht länger abwarten. Die Netze sind da, wir brauchen sie – und wir sollten sie jetzt nutzen“, fügte sie hinzu.

„Heute setzen wir ein deutliches Zeichen: Schnelle, zuverlässige Internetversorgung gehört zu einer modernen, lebendigen Stadt. Der Breitbandausbau in Klein und Groß Schierstedt verbindet Menschen und Unternehmen – und stärkt den Standort Aschersleben als lebendige, zukunftsorientierte Gemeinschaft. Mit dieser Investition investieren wir in unsere Bürgerinnen und Bürger, in unsere Familien und in unsere Wirtschaft. Gemeinsam schaffen wir die Netze, die unsere Ortsteile heute und morgen brauchen. Als Auftraggeber übernimmt die Stadt Aschersleben dabei eine zentrale Rolle und setzt wichtige Fördermittel gezielt ein, um die Infrastruktur nachhaltig zu stärken“, ergänzte Ascherslebens Oberbürgermeister Steffen Amme.

„Wer seine Zustimmung für den Hausanschluss seiner Immobilie bisher nicht gegeben hat, kann das jetzt nachholen“, sagte Nadja Thätner, Regionalmanagerin der Telekom. „Sonst kommt die Glasfaser nicht ins Haus, sondern führt lediglich daran vorbei. Um den Anschluss dann zu nutzen, muss ein Glasfasertarif gebucht werden.“

Das Land setze weiter konsequent auf Glasfaser, betonte Lydia Hüskens. „Nur Glasfaser stellt auf Dauer sicher, dass die Datenraten der Zukunft bewältigt werden können. Denn Glasfaser ist schneller, stabiler und sicherer als die herkömmlichen DSL-Kupfernetze. So schaffen wir einen Anreiz für weitere Unternehmensansiedlungen, erhöhen die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger und sorgen zugleich für gute digitale Rahmenbedingungen, sei es für Home-Office, Streaming oder die Nutzung telemedizinischer Anwendungen“, fügte sie abschließend hinzu.

Zu Ihrer Information:

Das Glasfaserprojekt realisiert die Stadt Aschersleben gemeinsam mit der Telekom. Deren Wirtschaftlichkeitslücke beträgt exakt 981.261,90 Euro, die zu 100 Prozent vom Land gefördert wird. Die Stadt Aschersleben hat somit keinen Eigenanteil zu tragen.

20.02.2026