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Salzlandkreis: Freigabe von Kreisstraßenabschnitt hinter Freckleben zur Kreisgrenze

Der Ausbau ging planmäßig zu Ende. Nach achtmonatiger Bauzeit konnte Landrat Markus Bauer am Donnerstag, 7. Mai 2026, die Kreisstraße K 1330 von Freckleben bis hin zur Kreisgrenze Mansfeld-Südharz offiziell wieder für den Verkehr freigeben. „Wir haben diese verbliebene Lücke in unserem Straßennetz nun geschlossen und machen den Verkehr hier flüssiger und sicherer entsprechend heutiger Standards.“

Beim symbolischen Banddurchschneiden mit geladenen Gästen zeigte sich der Landrat froh über das pünktlich abgeschlossene Ausbauprojekt im Kreisstraßennetz, das bedeutsam ist vor allem für die nahräumige Verbindung der Stadt Aschersleben mit Arnstein im Nachbarlandkreis. Auch die Route des Wipper-Radwegs verläuft auf der Ausbaustrecke. „Infrastrukturen sind Taktgeber für unseren gesamten Wohn-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Sie halten den ländlichen Raum und die Menschen zusammen und das investierte Geld prägt die Orte und Landschaften über Generationen hinweg“, erklärt Markus Bauer.

Eingeladen zur offiziellen Verkehrsfreigabe mit Projektbeteiligten hatte der Salzlandkreis deshalb mit Frecklebens Ortsbürgermeister Frank Hänsgen (auf dem Foto 2.v.r.) auch Steffen Amme (2.v.l.), den Oberbürgermeister von Aschersleben, und aus dem Nachbarlandkreis Janet Klaus (Bildmitte), die Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde Stadt Arnstein, sowie Nina Stähle (3.v.l.), Ortsbürgermeisterin in Sandersleben, die die Straße verbindet. Landrat Markus Bauer dankte allen Beteiligten und den beauftragten Firmen für die gute Umsetzung, auch dem federführenden Fachdienst seiner Kreisverwaltung unter Leitung Tilo Wechselbergers. Das Ingenieurbüro PMI aus Magdeburg hatte die Planungsunterlagen erstellt und die Baumaßnahme begleitet. Die Bauausführung realisierte die Firma KEMNA BAU Ost GmbH & Co. KG aus Leipzig.

Der nun ausgebaute Streckenabschnitt von fast 1,3 Kilometer Länge befand sich in einem schlechten Zustand, die schadhafte Fahrbahnoberfläche überwiegend aus Kopfsteinpflaster zu schmal für heutige Anforderungen. Die Straße wurde auf mindestens sechs Meter Breite grundhaft neu aufgebaut und asphaltiert. An beiden Seiten schließt sich ein Bankettstreifen an mit Entwässerung. Im Bereich der Bahnunterführung bedurfte es einer Fahrbahneinengung. Hier wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt. Insgesamt wurden für das Bauprojekt 2.300 Quadratmeter Boden bewegt, um letztlich mit 7.800 Quadratmeter Asphalt den Lückenschluss herzustellen zwischen den bereits asphaltierten Straßenabschnitten beiderseits der Kreisgrenze von Freckleben nach Sandersleben. Beim Spatenstich vor acht Monaten hatte Fachdienstleiter Tilo Wechselberger gesagt: „Wir rechnen derzeit mit 1,5 Millionen Euro Maßnahmekosten inklusive Planung und haben den Posten für unsere Kreisstraßen im Haushalt eingestellt.“ Bisher sind alle Planungen auch so aufgegangen.

Text: Salzlandkreis/Bild: Salzlandkreis/Tom Gräbe

07.05.2026