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Laufende Förderprojekte

Ersatzneubau Mühlgrabenbrücke in Klein Schierstedt

Ein weiterer Fördermittelbescheid erreichte die Stadt Aschersleben für den Ersatzneubau der Mühlgrabenbrücke in Klein Schierstedt. Das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte stellt für dieses Bauvorhaben 90 Prozent der förderfähigen Kosten als Fördermittel aus dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (EPLR) aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER), Maßnahme „Dorferneuerung und –entwicklung“ und des Landes Sachsen-Anhalt zur Verfügung – rund 350.000 Euro. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme werden mit rund 500.000 Euro veranschlagt.

Das Büro „Basler & Hofmann Deutschland GmbH“ aus Halle wurde mit den Planungsaufgaben beauftragt, vorerst nur mit den Leistungsphasen 1 bis 3. Nach dem positiven Zuwendungsbescheid werden jetzt weitere Leistungsphasen beauftragt. Läuft alles planmäßig, werden die Bauleistungen noch in 2022 öffentlich ausgeschrieben. Baubeginn ist dann frühestens im Frühjahr 2023.

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Grundhafter Straßenausbau "Am Schloßberg" in Freckleben

Für den grundhaften Straßenausbau „Am Schlossberg“ in Freckleben einschließlich Entwässerungsanlage beträgt die Kostenschätzung insgesamt rund 434.000 Euro. Das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte stellt für dieses Bauvorhaben 90 Prozent der förderfähigen Kosten als Fördermittel aus dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (EPLR) aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER), Maßnahme „Dorferneuerung und –entwicklung“ und der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) zur Verfügung – maximal 350.000 Euro. Der Zuwendungsbescheid ermöglicht somit auch die Umsetzung einer weiteren Maßnahme aus dem Gebietsänderungsvertrag.

Nach der Beauftragung der Ausführungsplanung soll noch in diesem Jahr die Ausschreibung für die Bauleistungen erfolgen. Wenn alles planmäßig läuft, sollen die Arbeiten im Frühjahr nächsten Jahres starten und bis zum Winter fertiggestellt sein. Das Baufeld vom 1. Bauabschnitt „Am Schloßberg“ erstreckt sich über ca. 260 Meter. Es werden unter anderem 270 Meter Regenwasserkanal verlegt.

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Dorfgemeinschaftshaus Drohndorf

Mit Fördermitteln bedacht wird der Bau eines barrierefreien Zugangs zum Dorfgemeinschaftshaus in Drohndorf mittels einer Rampe. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 30.000 Euro, davon werden rund 27.000 Euro aus Mitteln des Entwicklungsprogrammes für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (EPLR) aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER), Maßnahme „Dorferneuerung und –entwicklung“ und der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) gewährt.

Aktuell werden die Ausschreibungen für die einzelnen Gewerke vorbereitet. Der Beginn der Arbeiten wird noch in diesem Jahr erfolgen. 

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Fördermittel für Ascherslebens Schulen aus dem DigitalPakt Schulen

Mit guten Neuigkeiten kehrte Oberbürgermeister Andreas Michelmann am Donnerstag von einem Termin im Landesverwaltungsamt in Halle/Saale zurück: Für die Schulen in Aschersleben fließen umfangreiche Fördermittel aus dem Förderprogramm DigitalPakt Schule, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Für insgesamt 5 Schulen konnte der Oberbürgermeister positive Fördermittelbescheide entgegennehmen. Die Gesamtfördersumme beläuft sich auf rund 787.730 Euro, der Eigenanteil der Stadt Aschersleben von 10 Prozent beträgt insgesamt rund 87.527 Euro.

Grundschule Pfeilergraben: Fördersumme 165.848 Euro

  • Schaffung der digitalen Infrastruktur für flächendeckendes WLAN im Schulgebäude; Anschaffung von 4 interaktiven Whiteboards sowie 20 Laptops und 20 Tablets

 

Grundschule Staßfurter Höhe: Fördersumme 122.534 Euro

  • Schaffung der digitalen Infrastruktur für flächendeckendes WLAN im Schulgebäude; Anschaffung von 2 interaktiven Whiteboards sowie 17 Laptops und 15 Tablets

Grundschule Luisenschule: Fördersumme 117.808 Euro

  • Schaffung der digitalen Infrastruktur für flächendeckendes WLAN im Schulgebäude; Anschaffung von 3 interaktiven Whiteboards sowie 13 Laptops und 15 Tablets

 

Grundschule Mehringen: Fördersumme 68.350 Euro

  • Schaffung der digitalen Infrastruktur für flächendeckendes WLAN im Schulgebäude; Anschaffung von 2 interaktiven Whiteboards sowie 8 Laptops und 10 Tablets

 

Gymnasium Stephaneum: Fördersumme 313.190 Euro

  • Schaffung der digitalen Infrastruktur für flächendeckendes WLAN im Schulgebäude; Anschaffung von 6 interaktiven Whiteboards sowie 40 Laptops und 40 Tablets

Grundlage für die hier geförderten Maßnahmen sind die medienpädagogischen Konzepte, die gemeinsam mit den Schulen erarbeitet wurden. Nach der Antragstellung im Sommer des letzten Jahres ist mit den Bescheiden die nächste Etappe geschafft. Auch die Breitbandanschlüsse als weitere wichtige Voraussetzung sind mittlerweile verfügbar. Nun wird mit Hochdruck an der Umsetzung der umfangreichen Maßnahmen gearbeitet. Ziel ist bis zum Beginn des Schuljahres 23/24 fertig zu werden.

Neben den Schulen in städtischer Trägerschaft, haben auch die Grund- und weiterführenden Schulen in freier Trägerschaft bzw. in Trägerschaft des Salzlandkreises Fördermittel aus diesem Programm erhalten.

Zudem besteht die Aussicht, dass ab Oktober 2022 im Rahmen eines Fördermittelprogrammes der Europäischen Union Gelder für die Beschaffung von mobilen schulischen Endgeräten zur Verfügung gestellt werden mit einer 100-prozentigen Förderung. 

Wipper- und Flutgrabenbrücke im Ortsteil Drohndorf

Die Wipperbrücke in Drohndorf ist eines der ältesten Bauwerke der Stadt Aschersleben, schätzungsweise über 200 Jahre alt. Damit ist die Nutzungsdauer dieser Brücke lange überschritten. Der Zustand des Bauwerks war so bedrohlich, dass die Brücke im Mai 2020 vollständig gesperrt werden musste. Die beiden Bauwerke, Wipper- und Flutgrabenbrücke, liegen direkt hintereinander und stellen die einzig öffentliche Anbindung der Gemarkungen und Grundstücke westlich der Wipper zur Kreisstraße K 1330 her. Nun werden beide Bauwerke durch einen Neubau ersetzt.
Im Dezember 2021 hat die Stadt Aschersleben die Hoch-Tief-Brückenbau Bernburg beauftragt, um mit den Abrissarbeiten der Wipperbrücke und der Flutgrabenbrücke „Gipshütte“ im Ortsteil Drohndorf zu beginnen und anschließend die Ersatzneubauten zu errichten.
Der Wirtschaftsweg über diese Brücken ist gem. Wegekonzept des Landes Sachsen-Anhalts auch als überregionaler Rad- und Wanderweg (Wipperradweg) gekennzeichnet. Touristische Ziele, wie z. Bsp. die Burganlage Freckleben und die älteste Kirchenglocke Deutschlands in der Kirche Drohndorf, waren somit für Radfahrer und Wanderer nicht mehr erreichbar.
Zur Sicherstellung des landwirtschaftlichen Verkehrs, des Rad- und Wanderweges sowie der Anbindung der westlich liegenden Grundstücke an die Kreisstraße bzw. das Zentrum des Dorfes ist ein Ersatzneubau beider Bauwerke dringend erforderlich.
Die neuen Bauwerke werden keine Mittelpfeiler besitzen, dadurch wird der Hochwasserschutz verbessert und die Gewässerentwicklung unterstützt. Mit der Planung für die Ersatzneubauten wurde das Ingenieurbüro IGS Ingenieure aus Magdeburg beauftragt.
Der Bewilligungsbescheid vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) für die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten des Landes Sachsen-Anhalt in Höhe von 1.127.038,95 € liegt der Stadt Aschersleben vor. Ohne den positiven Fördermittelbescheid hätte die Stadt Aschersleben diese Baumaßnahme nicht umsetzen können.
Ein großer Dank gilt aber auch dem Salzlandkreis, insbesondere dem Fachdienst Kreis- und Wirtschaftsentwicklung und Tourismus. Der Fachdienstleiter, Herr Wechselberger, hat der Stadt die Möglichkeit der Förderung eröffnet und dann gemeinsam mit dem ALFF intensiv bei der Erarbeitung des Antrages mitgewirkt.
Beide Ersatzneubauten sollen Ende 2022 fertig gestellt sein.

Das Vorhaben wird gefördert durch das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt.

Gymnasium Stephaneum

1.) Aus den Programmen Stark III, Stark V, IKT sowie Denkmalschutz standen bzw. stehen für umfangreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen sowie Ausstattungen am Stephaneum in den vergangenen 2 Jahren rund 1,7 Millionen Euro zur Verfügung. Mit den städtischen Eigenmitteln ergab sich eine Gesamtinvestitionssumme vom 2,5 Millionen Euro.

Fördermittel aus dem Programm Stark V machten die langersehnte Sanierung von Haus II des Gymnasiums Stephaneum möglich. Die Förderung beträgt 774.242 Euro und wird aus Mitteln des Bundes und des Landes finanziert. Baubeginn war im Sommer 2019. In allen Unterrichtsräumen wurden Akustikdecken eingebaut. 2020 wurden alle Fenster erneuert werden. Weiterhin erfolgt der Einbau von zwei Treppenliften und eines Behinderten-WCs im Kellergeschoss. Eine behindertengerechte Rampe gewährleistet den Zugang zum Gebäude.

Mit Hilfe von Fördergeldern aus dem Programm Stark III erfolgt der Umbau der Turnhalle von Haus II zu einem Ganztags- und Veranstaltungszentrum – der Abschluss dieser Arbeiten ist im März 2020 erfolgt. Im Rahmen der energetischen Sanierung beträgt die Stark III-Förderung eine Höhe von 513.425,99 Euro, der Bereich allgemeine Sanierung 73.346,57 Euro. Des Weiteren flossen Fördergelder aus dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ in Höhe von 460.000 Euro. Primär erfolgt hier der Mensabetrieb der Schule. Gleichzeitig wird das Gebäude aber auch für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Finanziert wird das Programm Stark III aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) sowie aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt. 

Die IKT-Förderung dient der Modernisierung der Informations- und Kommunikationstechnik. Die PC-Ausstattung wurde erneuert und verbessert. Damit ist die Schule für die Zukunft in allen Bereichen gut aufgestellt.

Perspektivisch wird die Sanierung der Fassade am Haus II erfolgen und damit die bauliche Arbeiten weitestgehend abschließen.

2.) Die Stadt Aschersleben erhielt vom Landesverwaltungsamt einen positiven Fördermittelbescheid für den Zeitraum 2017/2018. Er ermöglicht die Umsetzung eines Investitionsvorhabens am Gymnasium Stephaneum in Aschersleben.

Die Stadt Aschersleben erhielt einen Zuwendungsbescheid über die Gewährung von Zuwendungen in Höhe von ca. 150.000,- Euro aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) für die Anschaffung von Netzen, Infrastruktur- und Arbeitsplatzkomponenten für das Gymnasium Stephaneum. Der Eigenanteil der Stadt beläuft sich auf rund 50.000 Euro.

Ausgebaut wird die bestehende Richtfunkstrecke zwischen den Häusern I und II des Gymnasiums Stephaneum. Dabei soll die aktuelle Bandbreite von etwa 20 Megabit auf künftig 1 Gigabit erhöht werden. Ferner wird die entsprechende Hardware aktualisiert. Der Ausbau dient der Optimierung der Kommunikationskanäle zwischen den Objekten.

Aufwertung Königsauer Viertel - Neubau Mensa und Klassenräume in der Grundschule Staßfurter Höhe

Die Stadt Aschersleben erhielt im Dezember 2020 vom Landesverwaltungsamt einen positiven Fördermittelbescheid, der den Neubau einer Mensa sowie von Klassenräumen an der Grundschule Staßfurter Höhe ermöglichen wird.

Gemäß Erlass des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr (MLV) über die Programmaufnahme für die Städtebauförderung 2020 wurde die Maßnahme Königsauer Viertel über das Förderungsprogramm „Förderung des Wachstums und der nachhaltigen Erneuerung, Programmbereich Aufwertung“ in einer Gesamthöhe von 1,563 Millionen Euro bewilligt. Darin sind Fördermittel des Bundes und des Landes zu je 50 Prozent in Höhe von insgesamt 1,042 Millionen Euro enthalten. Der Eigenanteil der Stadt Aschersleben beläuft sich auf rund 521.000 Mio. Euro.

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Aufwertung Sanierungsgebiet-Innenstadtring

Die Stadt Aschersleben erhielt im Dezember 2020 vom Landesverwaltungsamt einen positiven Fördermittelbescheid, der die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen im Sanierungsgebiet Innenstadtring in den kommenden Jahren ermöglichen wird.

Gemäß Erlass des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr (MLV) über die Programmaufnahme für die Städtebauförderung 2020 wird die Maßnahme Sanierungsgebiet Innenstadtring über das Förderungsprogramm „Förderung des Wachstums und der nachhaltigen Erneuerung, Programmbereich Aufwertung“ in einer Gesamthöhe von 3,727 Millionen Euro bewilligt. Darin sind Fördermittel des Bundes und des Landes zu je 50 Prozent in Höhe von insgesamt 2,559 Millionen Euro enthalten. Der Eigenanteil der Stadt Aschersleben beläuft sich auf rund 1,168 Mio. Euro.

Folgende Maßnahmen sollen bis 2024 umgesetzt werden:

    • Modernisierung Hohe Straße 19
    • Neubau Hinterbreite 5-7
    • Neubau Liebenwahnscher Plan 11
    • Parkplätze und Gehwegsanierung Pfeilergraben
    • Mehrkosten Ausbau Auf dem Graben
    • Modernisierung/Instandsetzung Klosterhof 5
    • Modernisierung/Instandsetzung Mauerstraße 4-5 
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