Inhalt

Fördermittel für Aschersleben

Umfangreiche Fördermittel für drei Vorhaben sowie höhere Fördermittel für die Wipperstegbrücke.

Die Stadt Aschersleben erreichten im August drei Zuwendungsbescheide, die die Umsetzung wichtiger Investitionsmaßnahmen ermöglichen.

Für den grundhaften Straßenausbau „Am Schlossberg“ in Freckleben einschließlich Entwässerungsanlage beträgt die Kostenschätzung insgesamt rund 434.000 Euro. Das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte stellt für dieses Bauvorhaben 90 Prozent der förderfähigen Kosten als Fördermittel aus dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (EPLR) aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER), Maßnahme „Dorferneuerung und –entwicklung“ und der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) zur Verfügung – maximal 350.000 Euro. Der Zuwendungsbescheid ermöglicht somit auch die Umsetzung einer weiteren Maßnahme aus dem Gebietsänderungsvertrag.

Nach der Beauftragung der Ausführungsplanung soll noch in diesem Jahr die Ausschreibung für die Bauleistungen erfolgen. Wenn alles planmäßig läuft, sollen die Arbeiten im Frühjahr nächsten Jahres starten und bis zum Winter fertiggestellt sein. Das Baufeld vom 1. Bauabschnitt „Am Schloßberg“ erstreckt sich über ca. 260 Meter. Es werden unter anderem 270 Meter Regenwasserkanal verlegt.

Ein weiterer Fördermittelbescheid erreichte die Stadt Aschersleben für den Ersatzneubau der Mühlgrabenbrücke in Klein Schierstedt. Das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte stellt für dieses Bauvorhaben 90 Prozent der förderfähigen Kosten als Fördermittel aus dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (EPLR) aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER), Maßnahme „Dorferneuerung und –entwicklung“ und des Landes Sachsen-Anhalt zur Verfügung – rund 350.000 Euro. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme werden mit rund 500.000 Euro veranschlagt.

Das Büro „Basler & Hofmann Deutschland GmbH“ aus Halle wurde mit den Planungsaufgaben beauftragt, vorerst nur mit den Leistungsphasen 1 bis 3. Nach dem positiven Zuwendungsbescheid werden jetzt weitere Leistungsphasen beauftragt. Läuft alles planmäßig, werden die Bauleistungen noch in 2022 öffentlich ausgeschrieben. Baubeginn ist dann frühestens im Frühjahr 2023.

Ebenfalls mit Fördermitteln bedacht wird der Bau eines barrierefreien Zugangs zum Dorfgemeinschaftshaus in Drohndorf mittels einer Rampe. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 30.000 Euro, davon werden rund 27.000 Euro aus Mitteln des Entwicklungsprogrammes für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (EPLR) aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER), Maßnahme „Dorferneuerung und –entwicklung“ und der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) gewährt.

Aktuell werden die Ausschreibungen für die einzelnen Gewerke vorbereitet. Der Beginn der Arbeiten wird noch in diesem Jahr erfolgen.

In Mehringen sind die Arbeiten an der Wipperstegbrücke abgeschlossen, aktuell wird die Schlussrechnung erstellt. Die Baumaßnahme wurde im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt gemäß Maßnahme „Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER“ unter dem Schwerpunkt „Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten“ aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Durch das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) sind bislang Fördermittel in Höhe von rund 141.000 Euro bewilligt worden. Nun erreichte das Tiefbauamt ein Änderungsbescheid. Die bewilligten Fördermittel werden um rund 46.700 Euro aufgestockt.