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Neuer Geschäftsführer für die ÖSEG

André Könnecke löst Manfred Schön als Geschäftsführer der Ökologischen Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH ab

Mit André Könnecke hat am 1. September 2022 ein neuer Geschäftsführer die Leitung der Ökologischen Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (ÖSEG) übernommen. Dies geschah nach Zustimmung aller Gesellschafter der GmbH – der Stadt Aschersleben, der Stadt Seeland, der Stadt Falkenstein/Harz und dem Salzlandkreis. Herr Manfred Schön scheidet aus personenbedingten Gründen als Geschäftsführer der ÖSEG im gegenseitigen Einvernehmen mit Ablauf des 30.09.2022 aus dem Unternehmen aus. „Wir, und ich spreche für alle Gesellschafter, danken Herrn Schön ausdrücklich für die geleistete Arbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, betont Oberbürgermeister Steffen Amme.

Die Geschäftsführung hat Manfred Schön zum 31. August 2022 abgegeben und unterstützt nun seinen Nachfolger bei der Einarbeitung. André Könnecke, seines Zeichens Betriebsleiter des Bauwirtschaftshofes der Stadt Aschersleben, wird die Geschäftsführung nun zusätzlich zu diesem Posten ausüben. „Für mich war Herr Könnecke die perfekte Wahl“, betont Steffen Amme, da beide Tätigkeitsfelder bereits zahlreiche Schnittmengen aufweisen. In seiner Funktion als Betriebsleiter ist André Könnecke mit den Gesellschaftern, den handelnden Personen, den Maßnahmenträgern sowie der ÖSEG und deren Strukturen bereits vertraut. „Es ehrt mich, dass die Gesellschafter mir ihr Vertrauen schenken und ich sehe die ÖSEG als Maßnahmenträger, aber auch als Service-Gesellschaft gut aufgestellt“, ergänzt Könnecke.

Für Könnecke steht die zukunftsorientierte Ausrichtung der ÖSEG im Fokus mit einem stärkeren Dienstleister-Charakter. Dabei bleiben auch die Entwicklungen am Arbeitsmarkt abzuwarten, die durch die aktuelle wirtschaftspolitische Lage in Deutschland beeinflusst wird. Die Übergabe der Geschäftsführung zu diesem Zeitpunkt gewährleistet es, die Weichen für weitere Maßnahmen zu stellen und Chancen für neue Maßnahmen und Tätigkeitsfelder zu nutzen. Gleichzeitig werden nun alle Bereiche auf den Prüfstand gestellt und Einsparpotentiale herausgearbeitet.

Eine Liquidation der Gesellschaft hat Steffen Amme von vorn herein ausgeschlossen: „Es ist gut, dass wir die ÖSEG haben. Sie ist eine Chance für die Kommunen. Eine solche Gesellschaft bekommen wir nicht noch einmal.“ Mit der personellen Entscheidung sind die vorhandenen Arbeitsplätze gesichert sowie die sozialen Einrichtungen. Mit der Nähstube, der Polsterei, den Tafelgärten und der Kleiderkammer ist die ÖSEG vor Ort von großer sozialer Bedeutung und soll dieser Bedeutung auch weiterhin gerecht werden.