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Transriva - deutsch-italienisches Literaturprojekt gestartet

Wochenprojekt:  „Transriva - zwischen den Ufern - Buch in Sicht“

Ein Deutsch-Italienisches LiteraturProjekt

Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Italienischen Kulturinstitut Berlin, der Italienischen Botschaft - Bereich Schule und der Stadt Aschersleben.

Unsere Einrichtung freut sich Ihnen mitteilen zu können, dass wir für das kommende Werkstattjahr 2022 eine großzügige Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Italienische Kulturinstitut Berlin sowie der Italienischen Botschaft Berlin erhalten werden. Diese Förderung ist eine Anerkennung der Arbeit unserer Einrichtung und das ist vor allem in den 11 Jahren des Bestehens unseres Hauses das Verdienst der engagierten Leitung und unserer künstlerischen Werkstattleiter.

Was bedeutet das konkret? Alle Projektwochen widmen sich einem besonderen Thema:

„Transriva – zwischen den Ufern – Buch in Sicht“.


Hier stellen wir das Projekt sowie die beteiligten Autoren ausführlicher vor: Link

Italien und Deutschland sind seit Beginn der europäischen Geschichte durch Handel und Kultur eng miteinander verbunden, ihre wechselvolle Beziehung und das gegenseitige Interesse ist geprägt von schwärmerischer Sehnsucht und Faszination, aber auch Befremden. Unter dem Motto „Zwischen den Ufern“ lädt das Literaturprojekt 20 renommierte italienische und deutsche Autorinnen und Autoren wie z.B. Juliane Blech, Nele Heyse, Nadia Terranova, Saša Stanišić, Roberto Alaimo und Dome Bulfaro nach Aschersleben ein, um gemeinsam über Themen wie Reise und Neugier auf das Unvertraute, aber auch Flucht und Fremdsein nachzudenken. In einem offenen künstlerischen Prozess erarbeiten sie paarweise zweisprachige Textsammlungen, die im Anschluss von bildenden Künstlerinnen und Künstlern, davon viele in Halle an der Saale tätig, illustriert werden. Beide Autoren beginnen mit einem Textteil in ihrer Muttersprache, der übersetzt und daraufhin vom Schreibpartner weitergeschrieben und vollendet wird. Anschließend werden die Texte in Doppellesungen der Öffentlichkeit präsentiert und als originalgrafisches Buch publiziert. Eine Besonderheit ist die Einbindung von mehr als 600 Schülern: Sie schreiben altersgerechte Texte der Autorinnen fort, insgesamt entstehen bis zu 40 Variationen auf jeweils einen Ausgangstext, die auch als Website, Podcast, Drehbuch, Trickfilm oder E-Book denkbar sind. In den Schreib- und Kunstwerkstätten durchlaufen die Schüler alle Stationen einer Buchwerdung, von der Idee über die Illustration bis hin zu Einbandgestaltung und Buchbindung. Die Arbeitsergebnisse werden zwischen Januar und Juni 2023 in Ausstellungen in Aschersleben, Halle, Berlin, Rom, Turin und Palermo vorgestellt.

Künstlerische Leitung: Sven Großkreutz, Maria Giuliana
Autorinnen: Roberto Alaimo & Carl Elze, Dome Bulfaro & Andre Schinkel, Mariangela Gualtieri & Jaroslav Rudis, Nadia Terranova & Simone Buchholz, Lorenzo Monfregola & Nele Heyse u. a.
Künstlerinnen: Colette Dörrwand, Birgit Domke, Olaf Ulbricht, Sven Großkreutz, Simone Henninger, Manuela Homm, Tobias Jeschke, Rita Lass, Nicole Lehmann u.a.

Literaturprojekt Aschersleben: Werkstätten für Kunst und Wissenschaft der Stadt Aschersleben, Aschersleben, Halle, Berlin, Rom, Turin, Palermo: 3.1.2022–30.6.2023